Sie befinden sich aktuell auf: (de) Home > Aktuelles > 1. Fatimatag 2017
1. Fatimatag 2017

Mit Rosenkranz, Gottesdienst, Lichterprozession und Andacht wurde am Samstag ab 16.00 Uhr auf Mariahilf der erste Fatimatag des Jahres begangen. Als Hauptzelebrant und Festredner fungierte Pfarrer Anton Spreitzer aus Ortenburg.

Nach dem Rosenkranz, den Pater Sebastian vorbetete, versammelten sich Pfarrer Anton Spreitzer, Pfarrer Dr. Emil Valasek und Pater Sebastian um den Altar, um mit den vielen anwesenden gläubigen Marienverehrerinnen und –verehrern die Hl. Messe zu feiern. Pater Sebastian begrüßte alle Anwesenden. Besonders freute er sich, den Hauptzelebranten und Festredner Pfarrer Anton Spreitzer vorstellen zu dürfen. Er erinnerte auch daran, dass genau vor 100 Jahren die Gottesmutter als Königin vom Rosenkranz erstmals den drei Kindern von Fatima – Lucia, Francisco und Jacinta – in der Cova da Iria erschienen sei. An diesem einst so verlassenen Ort hätten sich bei der letzten Erscheinung am 13. Oktober bereits an die 70.000 Menschen eingefunden, die dann das „Sonnenwunder“ erleben durften.

Pfarrer Anton Spreitzer bedankte sich dafür, an diesem so wichtigen marianischen Tag den Gottesdienst zu Ehren Marias leiten zu dürfen. Dazu bekundete er seine Freude über die Titel-Schlagzeile in der regionalen Zeitung „Ein Wochenende im Zeichen Mariens“ und dass sich somit die Zeitung auch einmal „in der Hand einer vernünftigen Frau“ zeige. Denn Maria könne uns das Wichtigste für unser Zusammenleben ans Herz legen, damit auch noch in Zukunft ein gutes Miteinander möglich sei.

In seiner Predigt stellte der Pfarrer kurz die Rumination vor, die Übung, einen Satz immer wieder zu sagen. Diese Übung könne man auch bei einem Gedicht eines modernen geistlichen Dichters anwenden, das unter dem Titel „In aller Kürze“ nur einen Satz enthalte: „Du bist Luft für uns“. Bei der eingehend betrachtenden Wiederholung gewinne dieser Satz plötzlich eine positive Tiefe: z.B. „Ohne dich könnten wir nicht leben“ bis „Ohne dich hätte alles keinen Sinn“. Somit bringe dieser Satz auf den Punkt, was Maria uns sagen wolle: Gott sei zwar unsichtbare Luft, aber immer dürften „wir uns vollsaugen mit diesem Gott“. Das sei die Haltung Mariens, „dieser wunderbaren stillen und so großartigen Frau, die damals einfach Ja gesagt und damit die Welt grundlegend verändert“ habe.

Nach der Kommunion zogen alle in den Wallfahrtshof, von wo aus sie zur Prozession auf dem Wallfahrtsweg aufbrachen. Die Gebete zur Prozession und zur anschließenden Andacht am Freialtar leitete Pater Sebastian, und er erteilte auch den Eucharistischen Segen.

Für die musikalische Umrahmung der Hl. Messe sorgte der Kirchenchor unter der Leitung von Frau Eugenie Erner. Bei der anschließenden Prozession und der Andacht erhielten die Sänger Unterstützung von den Mariahilfer Bläsern unter der Leitung von Herrn Michael Beck.