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13. – 19. Juni 2011 – „Die Italienreise war einfach traumhaft!“

Am Pfingstmontag begab sich erstmals eine Gruppe von 36 Leuten mit Pater Beniamin für sechs Tage auf Pilger- und Studienreise nach Rom, Assisi und Padua.

Als Hauptziel wurde zuerst die „Ewige Stadt Rom“ angesteuert. Dort wanderten wir auf den Spuren früherer Pilger, indem wir Pilgerkirchen besichtigten, die schon seit Jahrhunderten von Christen vor uns besucht worden waren und wo sie und jetzt wir am Grab der Apostelfürsten standen. Die Hl. Messe durften wir in der Nähe des Apostelgrabes des Hl. Paulus feiern und in den Katakomben in einer Grabkammer – wie vielleicht auch schon Christen vor vielen Jahrhunderten. Wir erfuhren Interessantes aus der Geschichte der katholischen Kirche und bestaunten die weltberühmten Kunstwerke, die auf Initiative der Päpste entstanden sind. Aber wir erlebten auch die heutige Kirche, einmal in Gestalt des regierenden Papstes Benedikt XVI., der zu Beginn der Generalaudienz direkt vor uns vorbeifuhr und gleichzeitig als Weltkirche auf dem Petersplatz, und da wurde unsere Gruppe neben Gruppen rund um den Globus namentlich erwähnt. Mit unserem Jubeln bekannten wir uns lautstark zur weltumfassenden Kirche und grüßten zum Papst hin, dem Passau-Mariahilf sicher ein Begriff ist.

Obwohl tagsüber christliche Stätten im Vordergrund standen, kamen weltliche Kunstwerke nicht zu kurz. Fakultativ schloss sich jeden Abend ein Besuch in Rom an und da zeigten sich uns in nächtlicher, romantischer Beleuchtung Trevibrunnen, Spanische Treppe, Foren, Kolosseum, Pantheum, Piazza Navona usw. mit einem ganz besonderen Charme.

Trotz der nur drei Tage Romaufenthalt führte uns Pater Beniamin an Orte, die nur selten zum allgemeinen Romprogramm gehören: Santa Croce in Gerusalemme, die Vatikanischen Gärten und ein gemütliches Lokal in Frascati zum Abschiedfeiern von Rom. Doch obwohl der Abschied von Rom schmerzhaft war, konnten wir uns auf weitere Höhepunkte freuen: auf den Besuch der wichtigsten – und einfach überwältigenden – Kirchen in Assisi und Padua.

Einziger Wermutstropfen bei der Reise war, dass die Tage zu schnell dahinrasten. Aber jeder, den ich fragte, fand die Reise rundum gelungen und „einfach traumhaft“.

Es war die ideale Reise und für jeden etwas dabei: für Beter auch Zeit, um in jeder Kirche kurz verweilen zu können, vier Gottesdienste, Informationen von einer ortskundigen Reiseführerin für Wissensdurstige und für Leute, die an der Vergangenheit der katholischen Kirche interessiert waren, eventuell um sie in der Gegenwart besser verstehen zu können und auch die Möglichkeit, sich abends entspannt zusammenzusetzen und den Tag nochmals passieren zu lassen.

Kirche muss nicht verstaubt sein! Diese Romreise gefiel mir so gut, weil lachende, fröhliche Menschen jeden Alters, aufgeschlossen, wissbegierig und mit spontan entwickeltem Zusammengehörigkeitsgefühl, sich gemeinsam aufmachten, um einen Blick ins Zentrum der katholischen Kirche zu werfen und dann feststellten, sie fühlen sich in der Gemeinschaft der Kirche gut aufgehoben, sie fühlen sich in ihr daheim und sind stolz dazuzugehören.