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13. September– Fatimatag mit dem Pfarrverband Passau-Hacklberg-St. Korona und der Kirchengemeinde Mariahilf

Viele beteten schon gemeinsam mit Pater Eusebiusz den Rosenkranz in der Stiegenkapelle mit. Durch Lautsprecher konnten sich auch die Gläubigen in der Kirche daran beteiligen, denn bereits ab 18.30 Uhr füllten sich die Kirchenbänke.

Um 19.00 Uhr, zu Beginn des Festgottesdienstes, begrüßte Wallfahrtsseelsorger und Rektor der Wallfahrtskirche Pater Beniamin die Kirchengemeinde. Er wies auf die besondere Bedeutung des Tages und auf die Ereignisse in Fatima hin. Dann eröffnete Stadtpfarrer August Lindmeier den Gottesdienst, den er in Konzelebration mit Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl und den Paulinerpatres vom Kloster Mariahilf, P. Beniamin Bakowski und P. Eusebiusz Gradalski, feierte.

In seiner Festansprache ging Stadtpfarrer August Lindmeier der Frage nach, was der Gläubige, der beladen mit Sorgen und Nöten, zur Gnadenmutter auf den Mariahilfberg pilgert, zu erwarten habe. Dazu erörterte er drei Lebenswege: Zuallererst den Weg Jesu Christi, der aus Liebe Mensch wurde und alle Höhen und Tiefen menschlichen Lebens durchlebte und zuletzt sogar sein Leben hingab. Als zweiten Weg nennt der Stadtpfarrer den Weg der Jesusnachfolge: Vor allem Maria lebte das Leben ihres Sohnes mit, alle Freuden und besonders den Leidensweg. Ihr Rat „Was er euch sagt, das tut“ sei für  sie selbst zum Maß allen Handelns  geworden. Marias Rat gebe auch für den dritten Weg, unseren Weg, die entscheidenden Hinweise: Wir sollten uns immer fragen: Was erwartet Gott von uns, und „alles, was dem Menschen wirklich dient, ist immer zugleich Gottes- und Menschendienst zur Ehre Gottes“.

Abschließend ermutigte der Stadtpfarrer die Gläubigen: „Wenn sie  zu Hause angekommen sind, werden sie zwar feststellen, dass sich die äußeren Umstände nach dieser Wallfahrt nicht schlagartig geändert haben. Und  doch kann alles  anders  geworden sein, wenn wir es wagen, Gott zu vertrauen, der unser Leben kennt und unser Heil will.“

Musikalisch gestaltete den Gottesdienst der Kirchenchor Mariahilf mit Martin Seidl an der Orgel. Bei der anschließenden Lichterprozession auf dem Wallfahrtsweg und der Andacht im Wallfahtrtshof wurde der Chor von den Bläsern unterstützt.

Die Andacht leitete Wallfahrtsseelsorger Pater Beniamin, der auch den eucharistischen Segen erteilte.