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15. Januar – Patroziniumfest

Am 15. Januar um 10.00 Uhr feierte Pater Paul mit Pater Sebastian und der Mariahilfer Kirchengemeinde das Hochfest des Ordenspatriarchen aller Pauliner, des heiligen Paulus von Theben.

Pater Paul wies in seiner Begrüßungsrede darauf hin, dass die Pauliner auf der ganzen Welt an diesem Tag das Patrozinium des hl. Paulus, des ersten Einsiedlers feiern. Des hl. Paulus‘ Verbleiben in der Wüste sei ein Beispiel dafür, dass er Gott in seinem Leben gefunden habe. So wie den hl. Paulus von Theben wolle Gott auch uns rufen und uns für jeden Tag unseres Lebens Mut machen. Anschließend bat Pater Paul um das Gebet für neue Berufungen in den Paulinerorden.

Nach einer kurzen Einleitung über den Sinn, Feste von Heiligen zu feiern, konzentrierte sich Pater Paul in seiner Festpredigt auf das Leben des heiligen Paulus von Theben. Auf die Frage, was den Menschen des 21. Jahrhunderts ein Heiliger, der fast 100 Jahre in der Wüste verbracht hat, noch sagen könne, wusste Pater Paul eine sehr überzeugende Antwort: Er verwies das Handeln dieses Heiligen in den Bereich des Heroismus. Gläubige Menschen, denen nicht nur materielle Werte, sondern auch geistige wichtig seien, könnten das erkennen. Denn Wüste sei ein Ort, an dem man mit Gott allein ist – sei jeder Ort, wo man Gott in seinem Herzen findet.

Dieses überaus feierliche Fest zu Ehren des hl. Paulus von Theben wurde musikalisch gemeinsam von Chor, Mädchenschola, Orchester und von den Bläsern mit ihrem Leiter Herrn Michael Beck gestaltet. Die musikalische Gesamtleitung lag in Händen von Kirchenmusikerin Frau Melanie Huber.