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2. Adventspredigt

Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl hielt am Freitag in der zweiten Adventswoche, 11. Dezember, wieder eine feierliche Rorate-Messe mit Adventspredigt.

Anlässlich des „Außerordentlichen Heiligen Jahres“ betete Pater Paul vor der Rorate-Messe ab 18.30 Uhr den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes.

Die anschließende Rorate-Messe feierte Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl in Konzelebration mit Domkapitular Josef Ederer und Pater Paul. Diese Rorate-Messe machte ihrem Namen als „Lichtermesse“ alle Ehre. Wieder war die Wallfahrtskirche in Kerzenschein gehüllt. Die zweite Adventspredigt stand unter dem Motto: „Lernt, was es heißt: Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer“. Dieses Zitat aus dem Matthäusevangelium erläuterte der Generalvikar. Es ging um den Zöllner Zachäus und auch um den ehemaligen Zöllner Matthäus. Bei beiden Zöllnern, so der Generalvikar, geschah das „Wirklichkeitverwandelnde“ einfach dadurch, dass Jesus sie anblickte.  Da erkannte jeder der beiden, dass Jesus ihnen ohne irgendwelche Hintergedanken seine Freundschaft anbot. Denn Jesus war in die Welt gekommen, um Menschen zu retten. Und auch wir sollten „in die Schule  Jesu gehen, die nur ein einziges großes Erziehungsziel hat: Lernt, was es heißt: Barmherzigkeit will ich und nicht Opfer.“ Ihm komme es auf den Menschen an. Denn Jesus wolle nicht nur „etwas, das Not und Elend lindert“, sondern vor allem „jemanden, der Not und Elend lindert.“

Der Hl. Messe schloss sich die Aussetzung und Anbetung des Allerheiligsten an. Zum Schluss erteilte der Generalvikar den sakramentalen Segen.

Musikalisch untermalt wurde diese feierliche Rorate-Messe vom Freinberger Dreigesang mit volkstümlichen Liedern.