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2. Fatimatag mit Festprediger Kaplan Hermann Schächner

Mit einem Rosenkranz und einem Festgottesdienst mit anschließender  Lichterprozession wurde in der Wallfahrtskirche am 13. Juni der zweite Fatimatag begangen.

Viele Gläubige trafen sich mit Pater Beniamin schon um 18.30 Uhr zum Rosenkranz. Gleichzeitig betete der Zweigverein des Katholischen Frauenbundes aus Schaibing die Wallfahrtstiege ab.

Zu Beginn des Fatimagottesdienstes konnte Pater Beniamin Kaplan Hermann Schächner als Hauptzelebranten und Festprediger begrüßen. Er freute sich auch über die vielen Marienverehrer, die auf den Mariahilfberg gekommen waren, besonders über die mitfeiernden Pilger aus Schaibing.

Als Evangelium wählte Kaplan Schächner die Szene „Der zwölfjährige Jesus im Tempel“ aus dem Lukasevangelium, und in seiner Ansprache setze er den Bericht in Verbindung zum Hochfest „Heiligstes Herz Jesu“ und dem darauffolgenden Gedenktag „Unbeflecktes Herz Mariä“.  Jesu barsche Antwort auf die mütterliche Sorge Mariens habe die bange Frage seiner irdischen Eltern nach ihrer Zukunft mit Jesus aufgeworfen. Doch Marias Reaktion auf Jesu Vorwurf zeige wieder einmal, auf welche Weise sie sich in Gottes Heilsplan einfügte: Es war ihre Grundeinstellung, alles in ihrem liebenden Herzen zu bewahren. Der wirkliche Wert eines Menschen, erklärte der Kaplan, liege in seinem Inneren, und nur Gott kenne das Herz.  Mit ihrer Grundeinstellung sei Maria ein Vorbild für alle Menschen, denn ihre Liebe gehörte und gehört auch heute noch Gott und den Menschen. Es sei Marias Berufung und Sendung, für alle da zu sein. Aus aktuellem Anlass rief der Kaplan deshalb dazu auf, alle Menschen, die unter dem Hochwasser auf materielle oder seelische Weise leiden, Maria anzuempfehlen. Als einen weiteren Aspekt stellte Kaplan Schächner Maria als Königin und Mutter der Priester vor. Maria zeige allen, wie der Mensch Gott die Ehre geben kann. Abschließend wies der Kaplan darauf hin, Gott habe die Erlösung mit einer Frau begonnen, und dass alle, die offen dafür und bereit seien, auch Anteil an der Erlösung erhalten würden.

Dem Gottesdienst folgte der gemeinsame Auszug aus der Kirche zur Lichterprozession auf den Wallfahrtsweg. Pater Beniamin leitete die Andachtsgebete, unterstützt von Kaplan Schächner und der Lektorin Frau Lechner. Die Leitung der musikalischen Umrahmung lag wieder in Händen von Herrn Seidl. Abschließend erteilte Pater Beniamin den Eucharistischen Segen.