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3. Adventspredigt

Seine dritte Adventspredigt hielt Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl am Freitag, dem 18. Dezember während der Abendmesse um 19.00 Uhr. Zuvor wurde der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes  gebetet.

Bereits um 18.30 Uhr hatten sich viele Gottesdienstbesucher in der Wallfahrtskirche eingefunden, um mit Pater Sebastian den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes zu beten.

Gleich im Anschluss begann der festliche letzte Rorate-Gottesdienst des Jahres, den Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl zelebrierte. Mit ihm standen ein Diakon und Pfarrer Markus Kirchmayer am Altar.

Seine Adventspredigt stellte der Generalvikar unter das Motto aus dem Matthäusevangelium: „Amen, ich sage euch: was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan hat, das habt ihr mir getan“ (Mt 25,40). Zu Beginn seiner Predigt erinnerte er an den Zusammenhang des Themas mit dem besonderen Heiligen Jahr der Barmherzigkeit, in dem die Heiligen Pforten offen stehen.  Die Adventszeit gebe uns die Möglichkeit, uns durch Wachsamkeit und Gebet auf das Kommen des Herrn vorzubereiten, besonders auf die zweite Ankunft des Heilands am Ende unserer Tage,  wenn von jedem einzelnen von uns Rechenschaft verlangt werde. Jesus Christus habe für uns durch seine Menschwerdung, durch sein Leiden und Sterben am Kreuz und durch sein glorreiches Auferstehen den Tod und die Sünde endgültig bezwungen und uns damit die Heiligkeit und den Weg in den Himmel zurückgegeben. Doch für das Himmelreich sei es trotzdem notwendig, eine Prüfung zu bestehen und diese sei nichts anderes als unser Leben hier auf Erden. Als Grundlage der Beurteilung würden die Werke der Barmherzigkeit herangezogen, so wie sie uns Jesus in seinem irdischen Dasein vorgelebt hat. Wie Barmherzigkeit und Nächstenliebe beschaffen sein sollten, erklärte der Generalvikar zum Schluss seiner Predigt: Wichtig sei, „dass wir in den Menschen, die unsere Liebe brauchen, königliche Menschen und nicht lästige Bittsteller erkennen“.

Der ehemalige Diözesankirchenmusikdirektor Herr Heinz-Walter Schmitz begleitete die Rorate mit beliebten Adventsliedern, die er durch passende Orgel-Registrierung besonders harmonisch an die feierliche Rorate-Atmosphäre anglich.