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4. Adventssonntag

Am 4. Adventssonntag zelebrierte Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl in der Wallfahrtskirche um 10.00 Uhr einen feierlichen Gottesdienst.

Das Mariahilfer Christkind am Ambo hatte am 4. Adventssonntag endlich die letzte Stufe vor Weihnachten erreicht. Um 10.00 Uhr feierte Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl gemeinsam mit Pater Paul und der Mariahilfer Kirchengemeinde einen festlichen Gottesdienst. Dass Gott selber kommen werde und nicht zögere, verkündete die Mädchenschola mit der dritten Strophe des Adventsliedes „Wir sagen euch an den lieben Advent“.

Der Besuch Marias bei Elisabet war das Thema des Evangeliums und auch das Thema der Predigt. Verschiedene Blickwinkel,  unter denen man die Geschichte Gottes mit uns Menschen sehen könne und auch gesehen habe, zählte der Generalvikar zu Beginn seiner Predigt auf. Doch, ergänzte er, diese Geschichte sei genauso „die längste Liebesgeschichte der Welt“. Auch wenn sein Volk ihn immer wieder verlassen habe, Gott blieb immer in seiner Liebe treu. Schließlich habe Gott als größtes Zeichen seiner Liebe sogar seinen eigenen Sohn gesandt. Prägend für die Liebesgeschichte Gottes zu uns Menschen seien auch die Zärtlichkeit, die Freude und das Vertrauen bei der Begegnung der beiden Frauen Maria und Elisabeth. Beide trugen „Boten des Heiles“ unter ihrem Herzen: Johannes und Jesus, die die Botschaft dieser Liebe Gottes zu den Menschen verkünden würden. Deshalb stimmte Maria bei der Begegnung mit Elisabeth den großen Lobpreis Gottes an.

Auch unser Auftrag sei es, wie Maria und Elisabeth, wie Johannes und Jesus Zeugen Gottes und seiner Liebe zu sein. Das Weihnachtsfest, das Fest der unbegreiflichen Liebe Gottes zu uns Menschen, stehe schließlich vor der Türe. Wir sollten uns auf diese Liebe Gottes einlassen, die zutiefst fruchtbar sei und die Leben in Fülle hervorbringe. Abschließend stellte der Generalvikar fest: „Und wer sich auf diese Liebe einlasse, ganz und gar, mit ungeteiltem Herzen, der wird selbst diesen Lobpreis Gottes singen können, der wird darin Sinn und Leben finden.“

Die 10.00 Uhr-Messe am letzten Adventssonntag wurde wieder als sehr feierlich empfunden. Einen wesentlichen Anteil daran hatte auch die musikalische Gestaltung durch die Mädchen- und Frauenschola unter Leitung von Frau Huber.