An Allerheiligen und Allerseelen gedachte die Mariahilfer Gemeinde in jeweils zwei Gottesdiensten ihrer verstorbenen Brüder und Schwestern im Glauben. Für die musikalische Umrahmung sorgten Mitglieder der Mariahilfer Chorgemeinschaft und Mariahilfer Bläser.
In zwei Gottesdiensten feierten die Gläubigen am 1. November in der Wallfahrtskirche ihre verstorbenen „Brüder und Schwestern im Glauben, die schon zur Vollendung gelangt sind“.
Pater Beniamin zelebrierte den Gottesdienst. In seiner Predigt definierte er die Heiligen u.a. als die, welche „vom Wesen Gottes schon einen Anteil verwirklicht haben, die schon von der Liebe Gottes durchdrungen sind.“ Auch wir, so erinnerte Pater Beniamin alle daran, „sind durch die Taufe in das Leben Christi hineingestellt und konnten schon ein paar Schritte in der Christus-Nachfolge machen.“ Auf unserem Weg würden uns die Heiligen im Himmel als Vorbild, aber auch als Fürsprecher von Nutzen sein. P. Beniamin hob hervor, wie passend es sei, dass einen Tag nach dem Fest aller Heiligen das Fest aller Seelen begangen wird. Auch in unseren lieben Verstorbenen hätten wir Fürsprecher. Zwischen den Lebenden und denen, die schon verstorben sind, gäbe es „durch die neue Wirklichkeit, in der wir durch das Pfingstfest leben … eine lebendige, wechselseitige Beziehung“. Unser Gebet für die Verstorbenen könne unseren lieben Heimgegangenen helfen und wenn ihnen geholfen ist, dürften auch wir auf ihre Fürbitte hoffen.
Am 2. November, dem Fest Allerseelen, fand zusätzlich um 9.00 Uhr eine Heiligen Messe statt. Diesem Gottesdienst schloss sich der Gräbergang mit Segnung an. Den Rosenkranz um 18.30 Uhr beteten die Gläubigen für die armen Seelen und in der anschließenden Hl. Messe, die ebenfalls Pater Beniamin zelebrierte, wurden auch die Kapuziner vom Mariahilfer Friedhof in die Fürbitten mit aufgenommen.















