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Aschermittwoch

Viele Gläubige begannen die österliche Bußzeit am Aschermittwoch mit einem Besuch der Hl. Messe in der Wallfahrtskirche, die um 19.00 Uhr Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl zelebrierte.

Dass der Aschermittwoch nicht das Ende des Faschings, sondern der Anfang des Lebens hinein in die Herrlichkeit der Auferstehung bedeute, stellte der Generalvikar gleich zu Beginn der Messfeier klar. Doch dieser Weg sei ein Weg der Entbehrung, der Buße und der Umkehr und erfordere Gebet, Almosengeben und Fasten. Denn auf dem Weg sollte dadurch das Dunkel in uns Licht werden.

In seiner Predigt erwähnte der Generalvikar das schreckliche Zugunglück bei Bad Aibling,  das seiner Meinung nach zwei Aspekte offenlege:  Jeder Mensch müsse einmal sterben, doch keiner wisse, wann dieser Tag eintrifft. Und angesichts des Todes sei der Mensch sprachlos und weise das Thema von sich.

Von den drei Ratschlägen, die uns Jesus Christus im Evangelium mit auf den Weg gibt, erörtere der Generalvikar das Thema „Gebet“. Auf die Liebe Gottes, der sogar seinen Sohn mit den Menschen teilt, sollten wir im Gebet antworten. Dazu, so rate uns das Evangelium, sei es geboten, sich in eine Kammer einzuschließen. Dort könnten wir in Zwiesprache mit Gott offen alles, was unser Leben ausmacht, mit ihm teilen. Denn Gott sehe und höre auch das Verborgene.

Im Appell des Propheten Joel in der ersten Lesung, umzukehren, sah der Generalvikar eine Parallele zum Thema des Hl. Jahres, zum barmherzigen Vater, der auf die Umkehr seines verlorenen Sohnes wartet.  Den Zeitpunkt der Umkehr liefere uns der Apostel Paulus in der zweiten Lesung: Jetzt sei die Zeit der Umkehr, die Zeit der Gnade. Wegen dieses Angebotes Gottes könnten wir voll Zuversicht diesen Weg der Entbehrung, des Lebens bis in den Tod gehen.

Nach der Segnung der Asche ließen sich die Gläubigen vom Generalvikar und von Pater Paul das Aschenkreuz auf die Stirn zeichnen.