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Aschermittwoch

Viele Gläubige begannen die österliche Bußzeit am Aschermittwoch mit einem Besuch der Hl. Messe in der Wallfahrtskirche und ließen sich das symbolische Aschenkreuz auf die Stirn zeichnen. Dem Anlass entsprechend wurden an diesem Tag gleich zwei Hl. Messen angeboten.

Die Hl. Messe um 9.00 Uhr zelebrierte Pater Paul in der sehr gut besetzten Kirche. Zu Beginn der Hl. Messe erklärte Pater Paul, dass das Aschenkreuz das äußere Zeichen für den Willen zur Umkehr und zum Glauben an das Evangelium sei. Auf die Dringlichkeit und die Bedeutung dieser Botschaft als Frohbotschaft ging Pater Paul in seiner Predigt ein. Anschließend malte er den anwesenden Gläubigen einzeln das Aschenkreuz auf die Stirn.

Zu Beginn der Abendmesse um 19.00 forderte Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl alle auf – mit dem großen Ziel des ewigen Lebens in der Herrlichkeit des Himmels vor Augen – dem Herrn entgegenzugehen. Den ursprünglichen Sinn des Verbes „fasten“ als „sich festbinden“ an Gott erklärte der Generalvikar in seiner Predigt. Dazu erläuterte er die Aufforderung des hl. Paulus in der Lesung, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Gottes zu sein, was nur der erfüllen könne, der in Gott fest verankert sei. Zuletzt machte er noch deutlich, dass die Worte bei der Aschenauflegung „Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst“ für einen Christen keine Drohbotschaft bedeuten könnten, da „es am Ende doch um den Gewinn des ewigen Lebens in der Herrlichkeit des himmlischen Vaterhauses“ gehe. Deshalb appellierte der Generalvikar an alle, Mut und weder Angst vor den Menschen noch vor dem Tod zu haben.

Auch der Generalvikar segnete die Asche, und danach legten er und Pater Paul jedem Gottesdienstbesucher einzeln die Asche auf.