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Aschermittwoch

Viele Gläubige begannen die österliche Bußzeit am Aschermittwoch mit einem Besuch der Hl. Messe in der Wallfahrtskirche und ließen sich das Aschenkreuz auf die Stirn zeichnen.

Gleich zwei Hl. Messen wurden am Aschermittwoch in der Wallfahrtskirche gefeiert. Um 9.00 Uhr zelebrierte Pater Paul die Hl. Messe. Viele Gläubige nahmen daran teil, auch um sich das Zeichen des Kreuzes auf die Stirn malen zu lassen. Die Abendmesse um 19.00 Uhr hielt der Generalvikar, Prälat Dr. Klaus Metzl. Wieder hatte sich die Wallfahrtskirche mit Gläubigen gefüllt. Einleitend erinnerte der Generalvikar an die besondere Bedeutung der 40-tägigen Fastenzeit. Er betonte die positive Bedeutung des Kreuzes als „Zeichen der Hoffnung hin auf ewiges Leben, das uns Jesus Christus an der Auferstehung am Ostermorgen geschenkt hat“ sowie als Erinnerung an die Sterblichkeit des Menschen.

Auch in seiner Predigt wiederholte der Generalvikar die Bedeutung des Aschenkreuzes als Erinnerung an die Vergänglichkeit. Dazu vermittle das Zeichen des Aschenkreuzes aber genauso die Aufforderung, die Zeit des Lebens zu nutzen, „um die Welt zu verändern, um eine lebenswertere Welt zu gestalten, um am Aufbau des Reiches Gottes mitzuarbeiten“. Als praktische Hilfe beim Überdenken des Lebens empfahl der Generalvikar die Besinnung darauf, was im Leben wirklich wichtig sei und nannte dazu drei Hilfsmittel: Almosen, Beten und Fasten, die er anschließend detaillierter ausführte. Schließlich fasste er nochmals zusammen: „Almosen, Beten und Fasten sind in der Tat drei mächtige Werkzeuge, die uns helfen wollen zu entdecken, worauf es in meinem Leben wirklich ankommt, was der Wille Gottes ist, was Früchte bringt, die bleiben, auch wenn wir selber einst zu Staub verfallen werden“.

Nach der Segnung der Asche konnten sich alle Gläubigen anstellen, um einzeln das Aschenkreuz zu empfangen.

Musikalisch unterstützt wurde der Generalvikar von der Mariahilfer Frauenschola unter ihrem neuen Chorleiter.