Äußeres Patroziniumsfest des Paulinerordens

Am Sonntag, 16. Januar, beging man in der Wallfahrtskirche als einem der feierlichen Höhepunkte des Jahres das äußere Patroziniumsfest des Paulinerordens. Dazu konnte als Hauptzelebrant und Festprediger Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl gewonnen werden.

Der Generalvikar feierte das Hochamt in Konzelebration mit den Paulinerpatres: P, Beniamin, P. Eusebius und P. Mirko.

In seiner Ansprache ging er auf das Leben des hl. Paulus von Theben ein und wies auf die Symbolik des Raben, der beiden Löwen und der Palme hin. Er deutete einige interessante Themen in Bezug auf das Leben des hl. Paulus an und entschied sich für die Frage, was wir für unser Leben in der Nachfolge Christi vom hl. Paulus lernen können. Dazu machte er seine Zuhörer auf die Worte der 2. Lesung (Gal 2.20) aufmerksam und erklärte in Verbindung mit Heideggers Ausführungen zum hermeneutischen Zirkel, man müsse in den Rhythmus der göttlichen Liebe einschwingen, „denn nur von innen erkennen wir dem Glauben gemäß, niemals von außen“. Was uns daran hindert, so führte der Generalvikar weiter aus, nennt das Festtags-Evangelium (Mt. 11,25): die irdische Weisheit, die uns „allzu oft hochmütig und erheblich macht.“ Deshalb forderte der Generalvikar: „Um Christus zu erkennen, gilt es alles Irdische abzulegen“. Der Generalvikar  beendete seine Ansprache mit Worten des Fest-Evangeliums (Mt. 11,28-30), in denen uns versichert wird, dass wir dabei voll auf Jesus Christus vertrauen dürfen.

Zum Schluss des festlichen Gottesdienstes wurde den Gläubigen – wie schon die Tage zuvor – der Segen mit dem Reliquiar des hl. Paulus erteilt.

Zur besonderen Feierlichkeit des Hochamtes trug auch die musikalische Gestaltung bei. Ausführende waren Chor und Orchester von Mariahilf unter der Leitung von Frau Huber.