Bischof Wilhelm Schraml predigte am Fatimatag in Mariahilf

Sie gaben Maria die Ehre: Unser H.H. Bischof Wilhelm Schraml, Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl und Stadtpfarrer Monsignore Gerhard Hettler feierten in Konzelebration mit Kaplan Pater Eusebiusz und Kaplan Pater Dariusz vom Paulinerkloster Mariahilf die Heilige Messe. Für die festliche musikalische Umrahmung sorgte die Chorgemeinschaft St. Georg (Pfarrei Passau – Hals – St. Georg) unter Leitung von Herrn Bogner.

In seiner Predigt ging der Bischof auf die Bedeutung des Rosenkranzes als „mächtige Formeln des Glaubens“ ein, die das Schicksal der Welt bestimmen und aus den „gefalteten Händen unserer durch Jahrhunderte hindurch betenden Kirche“ entstammen. Der Bischof zeigte auf, wie aktuell und wichtig die Hilfe Mariens für unsere Welt ist, denn die apokalyptische Auseinandersetzung zwischen Maria und dem Herrn der Finsternis habe heute eine „geradezu gigantische Dimension“ angenommen – angesichts der Macht des Bösen in der Welt, im privaten Bereich und in der Kirche. Maria sei für uns aber auch „das tröstliche Zeichen am Himmel“, das uns den Weg weise und Hoffnung bringe. Das gemeinsame Beten der Kirche mit Maria mache die Kirche Jesu Christi aus, die der Geist Gottes stärke und zu einem hl. Volk zusammenführe, das getrost der Zukunft des Glaubens entgegenschauen und auch die Welt wieder zu Gott führen könne. Zuletzt sprach der Bischof den Mariahilfer Rosenkranzbetern sein Vergelt’s Gott aus und ermutigte sie: Es gehe viel Segen für die Familien und für die Stadt Passau vom Mariahilfberg aus.

Im Anschluss formierten sich die Kirchenbesucher zur feierlichen Lichterprozession, die Pater Eusebius – wie schon zuvor um 18.30 Uhr die Stiegenwallfahrt – leitete. Nach der Anbetung des Allerheiligsten am Freialtar erteilte Bischof Wilhelm Schraml den eucharistischen Segen und mit der gesungenen Bitte an Maria „Segne du, Maria, segne mich, dein Kind“ ging dieser letzte Fatimatag des Jahres zu Ende.