Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl feierte am Sonntag um 10.00 Uhr dieses Hochfest mit der Mariahilfer Gemeinde.
Mit dem Christkönigsfest endet das katholische Kirchenjahr. Es lenkt den Blick auf Jesus Christus, der am Ende der Zeit als König und Richter wiederkommen wird. Dieses Thema griff auch der Generalvikar in seiner Predigt auf.
Er ging zunächst auf die Kriterien ein, nach denen jeder Mensch beim Jüngsten Gericht beurteilt wird und die uns im Wort Gottes – auch im Evangelium vom Christkönigsfest – verraten werden. Kernpunkt bleibe die Liebe zu Gott. Aber diese sei ohne die Nächstenliebe, ohne die Werke der Barmherzigkeit, nicht denkbar. Der Mensch werde also nicht danach gerichtet, was er Falsches getan, sondern danach, was er unterlassen habe. Der Generalvikar wies darauf hin, dass jedem von uns in der Taufe königliche Würde verliehen wurde. Aber es gelte, den „eigenen Blick für dieses Königtum erst zu schärfen“ und sich während des ganzen Lebens um das Königtum zu bemühen. Dazu bedürfe es unserer Erkenntnis, dass auch Bittsteller, die unsere Hilfe benötigen, königliche Menschen seien, dass wir in ihnen Christus begegnen bzw. „ umgekehrt dem Nächsten in Christus“. Abschließend forderte der Generalvikar alle auf, sich zu prüfen, wie weit die Forderung der Nächstenliebe im Alltag, in der Familie, am Arbeitsplatz . . . umgesetzt werde, damit man die begründete Hoffnung haben könne, dass „Jesus Christus, der ewige gute Hirte und Richter der Welt zu ihm sagen wird: ‘Komm her, der du von meinem Vater gesegnet bist und nimm das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für dich bestimmt ist’ “.
Für die feierliche musikalische Gestaltung dieses Hochfestes sorgten Herr Felix Sobala als Organist und Sänger, Mitglieder des Kirchenchores und eine Kantorin der Jugendschola.










