Um 22.30 Uhr begann in der mit Christbaum und Krippe weihnachtlich geschmückten Wallfahrtskirche die Christmette, die bis zum Anbruch des Weihnachtsfesttags dauerte.
Schon lange vor Beginn des Gottesdienstes füllte sich die Kirche. Pater Beniamin feierte in Konzelebration mit Pater Mirko und Pater Eusebius den Gottesdienst zur Erinnerung an die Geburt Christi.
In seiner Predigt betonte Pater Beniamin, dass uns Gottes Fleischwerdung die Möglichkeit eröffnet, neu geboren zu werden, denn „ohne Neugeburt sind wir unfähig, zu dem zu werden, zu dem Gott uns berufen hat.“ An Weihnachten, so forderte uns P. Beniamin weiter auf, sollen wir die Gottesgeburt auch in unserem Herzen feiern: „Wenn Gott nicht in uns geboren wird, bleiben wir uns selbst entfremdet.“
Als einen weiteren Aspekt von Weihnachten erklärte uns P. Beniamin, dass wir von dem Kind lernen können, in uns selbst die Möglichkeiten eines Kindes zu entfalten: die Offenheit, die Spontanität, das Unverfälschte und die Lebendigkeit oder wir nähern uns Gott wie eine Mutter ihrem Kind, behutsam und liebevoll.
P. Beniamin wies auch darauf hin, dass Gott durch Seine Menschwerdung das Menschsein geheiligt, das Unsterbliche in das Sterbliche eingesät hat. Wir können, so schloss P. Beniamin seine Ansprache, in Gottverbundenheit neu geboren werden, „bis wir im Tod endgültig hineingeboren werden in die Fülle dessen, was Weihnachten verkündet: Du bist von Gott geliebt.“
Vor dem Segen übermittelte Pater Beniamin die Weihnachtswünsche aller Mariahilfer Pauliner an die Kirchenbesucher und nach dem Segen folgte ein besonders stimmungsvoller Moment, als nur noch die Lichter des Christbaums den Kirchenraum erleuchteten: Die Gemeinde stimmte zusammen mit dem Kirchenchor in das traditionelle “Stille Nacht” ein.
















