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Christmette

Zur Christmette um 22.30 Uhr trafen sich viele Gläubige in der Wallfahrtskirche, um gemeinsam mit den Wallfahrtsseelsorgern Pater Paul und Pater Sebastian die Geburt des Herrn zu feiern.

Der Heiland ist geboren …“ spielten Orgel und Orffinstrumente ein. Dass in der Christnacht besonders die Gefühle angesprochen würden, stellte Pater Paul in seiner Begrüßung fest. Er vergaß aber nicht, darauf hinzuweisen, dass die Welt an vielen Stellen nicht heil sei. Doch forderte er alle auf, gemeinsam nach Betlehem zu gehen, um zu schauen, was sich dort ereignet habe.

Warum für Jesus Christus immer nur die Kleinen, die Armen, die Schwachen – so wie die Hirten -  wichtig seien, fragte Paul in seiner Predigt. Die Antwort war, weil Jesus die am meisten liebe, die am nötigsten Hilfe brauchen. Da sich dann für die Kirchenbesucher die Frage anschloss, ob sie selbst da nicht fehl am Platz seien, gab Pater Paul die beruhigende Antwort, dass Christus auch für unser Heil als Kind geboren wurde. Jesus nehme uns mit all unseren Schwächen und Fehlern an und wolle uns Mut machen. Doch da müsse jeder sich selbst gegenüber ehrlich sein. Er aber kam in Gestalt eines kleinen Kindes, vor dem man keine Angst haben müsse, sondern das man lieb haben könne.

Vor dem Segen wies Pater Paul auf das Friedenlicht aus Bethlehem hin, das jeder mit nach Hause nehmen durfte. Mit den Worten des hl. Augustinus, „Erwache, o Mensch: für dich ist Gott Mensch geworden.“, wünschte Pater Paul allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

Nach dem feierlichen Weihnachtssegen wurde wie jedes Jahr – stimmungsvoll nur beim Schein der Christbaumkerzen – gemeinsam das „Stille Nacht“ gesunden.