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Christophorus-Sonntag

Gemeinsam feierten die Pfarrei Passau-Innstadt und die Gemeinde der Wallfahrtskirche Mariahilf am 23. Juli um 10.00 Uhr den Christophorus-Sonntag. Die Bläser unter Leitung von Herrn Beck und Frau Erner mit Gesang und an der Orgel sorgten für die musikalische Gestaltung.

Da in der Frühe ein Regenschauer niedergegangen war, konnte der Wallfahrtshof nicht – wie geplant – für den Gottesdienst vorbereitet werden. So zelebrierten Wallfahrtsseelsorger Pater Paul, Stadtpfarrer Pater Mirko und Kaplan Pater Beniamin die Hl. Messe in der Wallfahrtskirche. „Hausherr“ und Hauptzelebrant Pater Paul begrüßte die Kirchenbesucher, die sich in der Wallfahrtskirche und unter den Schirmen vor der Kirche eingefunden hatten. Er eröffnete den Gottesdienst mit einem Dank an Gott „für all das Gute, das er wachsen lässt – bei uns, aber auch in unserer Welt“. Dann appellierte er an alle, den Blick für das Gute zu schärfen – so wie der hl. Christophorus, der sein ganzes Leben in den Dienst des Guten gestellt habe.

Jesus gebe im Evangelium vom guten Samen und dem Unkraut keine Tipps für Bauern und Kleingärtner, stellte Pater Paul in seiner Predigt fest, sondern er spreche vom Reich Gottes und von unserem Leben. Und Gott zeige Geduld, denn er wisse, dass manche Menschen mehr Zeit brauchen würden und ihrem Leben doch noch die richtige Richtung geben könnten, wenn man sich mit ihnen beschäftige und ihnen Liebe und Zuneigung entgegenbringe. Auch Christophorus habe einen verständnisvollen Einsiedler gefunden, der ihn zu einer Umwertung in seinem Leben veranlassen konnte und zu der Erkenntnis: Wenn er sich um die Kleinen und Schwachen und Bedürftigen kümmere, dann diene er eigentlich dem Größten. Pater Paul stellte Christophorus als Vorbild für alle hin, denn von ihm könne man lernen: „Wenn wir – wie er – uns nicht vorschnell irgendeiner „Macht” verschreiben, wenn wir auf unserer Suche nicht stehen bleiben, dann können wir – wie er – hinfinden zu unserer wahren Berufung“.

Nach dem Gottesdienst forderte Pater Paul alle auf, ihm ins Freie zu folgen, wo er nach dem Segensgebet einzeln alle Fahrzeuge im Wallfahrtshof und dann auf dem großen Parkplatz segnete.