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Christophorussonntag

Anlässlich des baldigen Christophorus-Gedenktages fand in der Wallfahrtskirche am Sonntag, 23. Juli, um 10.00 Uhr eine Hl. Messe mit anschließender Fahrzeugsegnung statt, die Pater Mirko und Pater Paul zelebrierten.

Die Pfarrei Passau-Innstadt und die Kirchengemeinde Mariahilf trafen sich gemeinsam in der Wallfahrtskirche zum Gottesdienst mit anschließender Fahrzeugsegnung. Wegen des Dauerregens musste der geplante Gottesdienst im Wallfahrtshof in die Kirche verlegt werden. Musikalisch gestaltet wurde die Hl. Messe von der Bläsergruppe Mariahilf.

Pater Mirko, der Hauptzelebrant, begrüßte die Gläubigen und fasste die Intention der Hl. Messe zusammen, an die vielen Menschen zu denken, die unterwegs sind, wie auch an die Missionare, für die die Offerte bestimmt sei. Doch auch jeder befinde sich auf dem Lebensweg zum vorgegebenen Ziel. Christophorussonntag bedeute deshalb genauso, sich auf diesem Weg gegenseitig beizustehen, um gemeinsam dieses Ziel zu erreichen.

In seiner Predigt analysierte Pater Mirko das Evangelium am Beispiel eines Jugenderlebnisses des amerikanischen Psychotherapeuten Milton H. Erickson. Er stellte fest, dass sich jeder Mensch nach einem Zuhause sehne. Doch wir würden uns von so vielen Verlockungen ablenken lassen und damit die eigene Identität aus den Augen verlieren. Dass das Bild der Schafe ohne Hirten aus dem Alten Testament stamme, ergänzte Pater Mirko und verdeutlichte damit diese Situation der verlorenen Identität. Auch die Scharen von Menschen, die Jesus damals suchten, hätten durch ihren Identitätsverlust eine Leere gespürt. Diesen verirrten „Schafen, die keinen Hirten haben“ und auch uns rate Jesus, zurück an den Ort zu gehen, wo jeder hingehöre und mit sich selbst allein sei. Jesus – so Pater Mirko –  habe die Sehnsucht der Menschen nach dem Erfülltsein erkannt und deshalb empfohlen, die Ruhe zu suchen, die allen das Evangelium schenke: Denn „wer ohne den Herrn leben müsse, der sei immer heimatlos“.

Im diesem Zusammenhang ging Pater Mirko auf die Situation der Missionare ein, die in der Fremde ein Zuhause gefunden hätten, weil sie dort dem Herrn begegnet seien, denn Heimat wäre immer dort, wo man dem Herrn nahe komme.

Nach der Hl. Messe zogen die Priester in den Hof hinaus, wo sie den Segen über die Fahrzeuge herabriefen. Anschließend schritten sie mit Weihwasser die Reihen der Fahrzeuge ab, zuerst im Wallfahrtshof und dann auf dem großen Parkplatz.