Sie befinden sich aktuell auf: (de) Home > Aktuelles > Diakonentag auf Mariahilf
Diakonentag auf Mariahilf

Viele der ständigen Diakone mit ihren Familien, die Mitglieder des Diakonatskreises und die Mitglieder der Diakonatskommission begingen gemeinsam mit Bischof Dr. Stefan Oster am Samstag, 14. Mai, in der Wallfahrtskirche den „Tag der Diakone“.

Dem Wunsch des Papstes entsprechend trafen sich auch die Diakone des Bistums Passau im Heiligen Jahr zu einem eigenen „Tag der Diakone“. Er fand gemeinsam mit Bischof Dr. Stefan Oster OSD am Samstag, 14.  Mai, in der Wallfahrtskirche statt und begann mit einer Hl. Messe in der Wallfahrtskirche um 10.30 Uhr. Die Wahl der Wallfahrtskirche begründete der Bischof als den Ort, „wo die Mutter Gottes uns immer wieder neu dem Herrn zubringt und uns immer wieder neu auf ihn verweist“.

„Wer sich nicht geliebt weiß, der sucht nach Anerkennung!“ Diese These stellte der Bischof in den Mittelpunkt seiner Predigt. Als Beispiel nannte er die „unreife Liebe“, vor der auch der hl. Petrus anfangs nicht gefeit war, was seine gewisse Eifersucht auf den Apostel Johannes, den der Herr liebte, zeigte, wie am Grab und auch beim reichen Fischfang zu sehen gewesen wäre.  Und diese „Invidia clericalis“ würde – so der Bischof – auch nicht vor Menschen im kirchlichen Dienst, nicht vor Diakonen, Priestern oder Bischöfen Halt machen. Die Rettung vor dieser Sucht sei die tiefe Verbundenheit mit Jesus Christus. Der Bischof erläuterte es an dem Beispiel des hl. Paulus, der z.B. in Rom im Gefängnis saß, aber auch hier nicht aufhörte freimütig vor allem zwei Dinge zu verkünden: das Reich Gottes und die Lehre von Jesus. Paulus habe diese Wirklichkeit mit großem Freimut verkündet und alle eingeladen, „durch den Herrn dahineinzufinden, auch in die Versöhnung mit Gott“. Dies legte der Bischof seinen Diakonen als großes Vorbild ans Herz, denn die Menschen könnten spüren, ob sie nach Anerkennung forschen oder „einfach um der Menschen und der Sache willen und einfach um des Zeugnisses willen“ ihren Dienst erfüllen würden. Zum Schluss bedankte sich der Bischof bei seinen Diakonen mit den Worten: „Danke, allen, für alles, was sie für ihn, sein Reich tun und dafür, dass sie Zeugnis geben in der Kirche und in der Welt von heute.“.

Zum Schluss des Gottesdienstes erneuerten die geweihten ständigen Diakone ihre Marienweihe mit einem gemeinsamen Gebet zu Maria.