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Die Bayerischen Bischöfe in Mariahilf

Am Donnerstag, dem 10. März feierten die Mitglieder der Freisinger Bischofskonferenz um 07.30 Uhr in der Wallfahrtskirche einen feierlichen Pontifikalgottesdienst, zu dem alle Gläubigen eingeladen waren. Die Festansprache hielt der Bamberger Erzbischof Dr. Ludwig Schick.

In der Freisinger Bischofskonferenz sind die sieben bayerischen Diözesen bzw. Erzdiözesen München und Freising, Bamberg, Augsburg, Passau, Regensburg, Eichstätt, Würzburg und das Bistum Speyer vertreten.  Die Mitglieder der Freisinger Bischofskonferenz treffen sich zwei Mal im Jahr – im Frühjahr und im Herbst. Im Bistum Passau fand die Zusammenkunft schon zum zweiten Mal statt. Getagt wurde von Dienstag, dem 08. bis Donnerstag, dem 10. März im Exerzitien- und Bildungshaus Spectrum Kirche auf Mariahilf.

Am Donnerstag um 7.30 Uhr kamen die Bischöfe zu einem Pontifikalgottesdienst nach Mariahilf, um der Gottesmutter an ihrem Gnadenort die Ehre zu geben. In Prozession zogen die Oberhirten der bayerischen Diözesen in die Wallfahrtskirche ein.  Um den Altar versammelten sich Dr. Reinhard Kardinal Marx, der Bamberger Erzbischof Dr. Ludwig Schick als Hauptzelebrant, Bischof Dr. Stefan Oster SDB und Diakon Dr. Anton Cuffari. Pater Paul begrüßte die hohen Gäste und die vielen anwesenden Gläubigen, und Erzbischof Dr. Ludwig Schick dankte im Namen der Bischöfe für die freundliche Aufnahme.

„Missionarisch Kirche sein“, also Menschen zu Gott zu führen, sei Auftrag und Pflicht der Christen, stellte der Erzbischof zu Beginn seiner Predigt fest. Schon in der Taufe würden wir alle zu Missionarinnen und Missionaren. Jesus wolle dem Menschen Heil und Erlösung sein. Und jeder Mensch – ob bewusst oder unbewusst – warte darauf, zu Jesus Christus zu kommen. Denn in ihm würden alle finden, was sie sich ersehnen: Friede und Versöhnung, die Liebe Gottes, die Anerkennung der eigenen, individuellen Würde und des menschlichen Wertes und Gottes Barmherzigkeit. Auch die Sehnsucht nach Treue, nach Liebe, nach Verantwortung, nach Solidarität und Sorge füreinander und für die Kinder, die aus der Ehe hervorgehen, fänden in Jesus Erfüllung. Und da jeder Mensch Vernunft besitze, könne er die Wahrheit erkennen und sich bekehren.

Zum Schluss des Festgottesdienstes versäumte es der Erzbischof nicht, sich bei allen für die Mitfeier zu bedanken.