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Epiphanie

Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl kam auch am Sonntag, dem 6. Januar, dem Hochfest der Erscheinung des Herrn in die Wallfahrtskirche, um mit der Mariahilfer Kirchengemeinde um 10.00 Uhr die Hl. Messe zu feiern.

Genauso wie wir uns nach Licht und Leben sehnen, folgten auch die Weisen aus dem Morgenland dem Stern, dem Zeichen für das göttliche Kind, das Leben bedeutet, erklärte der Generalvikar zu Beginn des 10.00 Uhr-Gottesdienstes. Dann segnete er das Wasser, das Salz, Kreide und Weihrauch.

Dass das Hochfest der Erscheinung des Herrn in enger Verbindung mit der Sternsingeraktion steht und wofür die Sternsinger Geld gesammelt haben, verdeutlichte der Generalvikar in seiner Predigt. Der Zug der Sternsinger von Haus zu Haus ahme den Zug der Weisen aus dem Morgenland nach, die ihrem Stern bis zur Krippe treu folgten, wo sie voll Freude das göttlichen Kind und seine Eltern fanden. Anders habe Herodes reagiert, der in Angst um seine Herrschaft sogar alle Knaben bis zum Alter von drei Jahren in der Gegend töten ließ. Der Generalvikar zeigte die beiden Positionen auf dem Weg der Wahrheitssuche auf:  „Die einen sind verwirrt und verunsichert, wenn es um Fragen des Glaubens und damit um die Fragen nach dem Sinn ihres eigenen Lebens geht, und die anderen bleiben auf ihrer Suche nach der Wahrheit und dem Sinn ihres Lebens offen für Gott selber“. Doch nur Jesus Christus könne „mit seinem Licht alle Finsternisse, alle Gebrechlichkeit und alle Sünden, ja selbst den Tod vernichten“.

Auch dieses Jahr erklangen nach den Fürbitten Orffsche Töne als Zeichen für den Einzug der Heiligen Drei Könige mit ihrem Gefolge, die das Evangelium szenisch verdeutlichten. Zuletzt überreichten sie ihre Gaben, die Spenden, die die Sternsinger auf ihrer Wanderung von Haus zu Haus erhalten hatten.

Bevor er den Segen erteilte, bedankte sich der Generalvikar für das Dreikönigsspiel und für die Wanderung der Sternsinger. Eigens dankte er allen, die den Sternsingern ihre Türen geöffnet und bereitwillig für benachteiligte Kinder in der Welt gespendet hatten.