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Erntedanksonntag

Das Erntedankfest wurde in der Wallfahrtskirche wieder besonders feierlich begangen. Pater Paul zelebrierte den Gottesdienst, und die Mädchenschola unter der Leitung von Frau Erner begleitete den Gottesdienst musikalisch.

Bruder Christoph hatte wieder einen prächtigen Erntedankaltar komponiert, und nicht wenige Kirchenbesucher traten näher an den Altar heran, um dieses Arrangement genauer zu bewundern. Um 10.00 Uhr begann mit dem Einzug des Priesters, der Ministranten und der Mädchenschola der Erntedankgottesdienst. Mit dem Lied „Eine Hand voll Erde, schau sie dir an. Gott sprach einst: Es werde! Denke daran.“ stimmte die Schola in das Thema des Erntedanksonntags ein. Pater Paul begrüßte die Gläubigen. Er nannte den eigentlichen Grund des Zusammenkommens zu diesem Gottesdienst,  nämlich Gott zu danken – für die Ernte, aber auch für „jede gute Gabe, jede gelungene Arbeit, für die menschliche Schaffenskraft überhaupt“. Diese Eucharistiefeier solle, so Pater Paul, eine “großen Danksagung an Gott, den Schöpfer und Erhalter unseres Lebens“ werden.

Anschließend segnete er die Erntegaben vor dem Altar mit den Worten: „Allmächtiger Gott, du hast Himmel und Erde erschaffen. Du hast dem Weltall eine Ordnung gegeben, die wir erkennen und bewundern. Du hast die Menschen dazu bestimmt, sich die Erde untertan zu machen, sie zu bebauen und ihren Reichtum recht zu nutzen. Wir freuen uns heute über die Ernte dieses Jahres. Segne diese Feldfrüchte, die wir dankbar aus deiner Hand empfangen haben. Lass auch die Armen und Hungernden den Reichtum deiner Güte erfahren und teilhaben an der Fülle deiner Gaben“.

Wie wichtig das Danken ist, betonte Pater Paul auch in seiner Predigt. So dankte er gleich zu Beginn der Predigt für den schönen Erntedankaltar, für die Gaben, die zum Teil auch gespendet wurden und vor allem Gott, von dem uns alle diese Gaben geschenkt wurden. Pater Paul stellte die Behauptung auf, wer danken könne, der könne auch beten, denn „danke“ zu sagen sei der Anfang des Betens. Der Dank zeuge von der Erkenntnis, dass alles von Gott komme, der hinter allem stehe und alles lenke und leite.

Deshalb sollte jedes Gebet – wie es die Liturgie vormacht – mit dem Danken beginnen. Ein Dank dürfe auch im Alltag nicht fehlen. Und wenn Eltern ihren Kindern das höfliche Danksagen lernen, dann würden sie eine gute Grundlage für ihre Beziehung zu Gott legen.

Für das gemeinsame Gebet, für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes, für die gespendeten Erntegaben einzelner treuer Kirchgänger bedankte sich Pater Paul nochmals zum Schluss der Hl. Messe. Er wiederholte die Wichtigkeit des Dankens, ergänzte aber, dass auch das Teilen für ein geglücktes Leben notwendig sei. Deshalb lud er alle Kirchenbesucher ein, in den Gruppenraum zu kommen und sich gemeinsam am Imbiss und den Getränken zu erfreuen. Eine weitere Einladung sprach Pater Paul aus: Wer Zeit habe, sei herzlich zur Hl. Messe am Montag, dem 2. Oktober um 9.00 Uhr eingeladen, wenn alle Pauliner, die in Deutschland tätig sind, ihren Provinztag in Passau mit einem Gottesdienst beginnen wollen.