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Erntedanksonntag

Am Sonntag, dem 7. Oktober um 10.00 Uhr, feierte die Mariahilfer Kirchengemeinde mit Pater Sebastian das Erntedankfest.

Das Erntedankfest ist eines der ältesten Feste überhaupt. Auch in Mariahilf wird Erntedank noch als ein großes Fest gefeiert. Als äußeres Zeichen dafür, wie reichlich Gott seine Gaben verschenkt, hatte Bruder Christoph vor dem Altar eine dekorativ bunte Ansammlung von Früchten, Gemüse und Blumen ausgebreitet. Damit sollte herausgestellt werden, dass wir alles, was wir zum Leben brauchen, dem Schöpfer des Lebens verdanken. Im Zentrum befand sich ein Spiegel mit der Frage an jeden: „Spiegeln wir die Dankbarkeit wider?“. Auch Pater Sebastian ging es um diese Frage, denn er stellte fest: „Wer denkt, der dankt“. Wie jedes Jahr wurde der Erntedankaltar gesegnet, und Pater Sebastian fügte die Bitte an Gott hinzu,

die Armen und Hungernden genauso den Reichtum seiner Güte erfahren zu lassen.

In seiner Predigt stellte Pater Sebastian die Überlegung an, dass zwar das Wachsen der Pflanzen nicht unser Verdienst sei, dass Gott jedoch dazu unseren Einsatz erwarte. Und so wie der Gärtner das Unkraut entfernen müsse, sollten auch wir selbst nicht von unseren Unarten überwuchert werden. Es sei unsere Aufgabe, bis zum Tag der Ernte daran zu arbeiten.

Vor dem Segen rief Pater Sebastian die schulpflichtigen Mädchen und Buben dazu auf, sich als Ministrantinnen und Ministranten für die Wallfahrtskirche ausbilden zu lassen. Es genüge, an der Klosterpforte den Namen und eine Telefonnummer zu hinterlassen. Die Ministranten würden zurückrufen.

Anschließend bedankte sich Pater Sebastian bei den Spendern der Gaben für den Erntedankaltar und lud alle Gottesdienstbesucher zu einem Umtrunk in den Saal neben der Pforte ein.