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Erscheinung des Herrn

Am Hochfest der Erscheinung des Herrn fand in der Wallfahrtskirche während der Hl. Messe um 10.00 Uhr das traditionelle Dreikönigsspiel statt.

Pater Paul begrüßte die Kirchenbesucher herzlich. Er führte in die Thematik des Hochfestes der Erscheinung des Herrn ein, indem er auf die Bedeutung des Lichtes hinwies:  Den Weisen aus dem Morgenland habe ein Licht den Weg zu Jesus Christus gewiesen. Dem komme eine tiefere Bedeutung zu, denn Jesus Christus sei für uns alle Mensch geworden, „damit wir klarer sehen und unseren Weg immer zu Gott finden“.

Nach dem Evangelium kündigte der “Marsch der Heiligen Drei Könige” von Karl Orff den Beginn des Dreikönigsspiels an. Der Stern, der den hohen Gästen den Weg zur Krippe wies, tauchte bereits in der Wallfahrtskirche auf und blieb an der Krippe stehen.  Eine große Schar an Dienern und Kameltreibern zog den Königen aus dem Morgenland voraus. Dann war es endlich so weit: Einer nach dem anderen zogen die Heiligen Drei Könige – Caspar, Melchior und Balthasar – in die Kirche ein, bis sie beim Stern angelangt waren.  Sie stellten sich vor und erzählten von ihren Erlebnisse auf der langen Reise und dem Grund ihres Unternehmens. Glücklich erkannten sie das Ziel ihrer Reise und beteten das göttliche Kind an. Auch königliche Geschenke hatten sie dem Kind mitgebracht: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Die gesammelte Geldsumme von ca. 1850 Euro, die z.B. die Not der Kinder in Bolivien lindern kann, übergaben sie an Pater Paul. Damit war die Mission der Könige aus dem Morgenland beendet. Sie verabschiedeten sich und machten sich auf die Heimreise. Ihre Diener ließen sie aber für den Dienst am Altar zurück.

Die Segnung von Dreikönigswasser, Salz, Kreide und Weihrauch nahm Pater Paul nach der Kommunion vor, und er forderte die Kirchgänger auf, etwas davon mit nach Hause zu nehmen.

Vor dem Segen bedankte sich Pater Paul bei den Dreikönigsspielern, den Helfern, bei den beiden Familien, von denen die Sternsinger verpflegt worden waren und bei allen Leuten, die für die Kinder in Not gespendet hatten.

Die feierliche musikalische Begleitung mit lateinischen Gesängen und schönen  Weihnachtsliedern lag in Händen des Chores unter der Dirigentin und Organistin Frau Huber.