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Erscheinung des Herrn

Am Samstag, 6. Januar um 10.00 Uhr, zelebrierten der Generalvikar und Pater Sebastian in der Wallfahrtskirche Mariahilf das Fest der Erscheinung des Herrn, in dessen Verlauf auch das Drei-Königs-Spiel aufgeführt wurde.

Pater Sebastian leitete den Gottesdienst, unterstützt von Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl.

In seiner Einführung zum Gottesdienst informierte Pater Sebastian die Gläubigen, dass die Weisen aus dem Osten nach der Bedeutung des Stern geforscht und die Erklärung in dem Segenswort über Israel des Propheten Bileam gefunden hatten: „Ich sehe ihn, aber nicht jetzt; ich erblicke ihn, aber nicht in der Nähe. Ein Stern geht auf in Jakob. Ein Zepter erhebt sich in Israel.“. Doch nur diese Weisen seien darauf aufmerksam geworden.

Zur Erinnerung an die Taufe Jesu im Jordan segnete Pater Sebastian am Fest der Erscheinung des Herrn zuerst feierlich Wasser, Salz, Kreide und Weihrauch und dann die Gläubigen.

Nach den Lesungen und dem Evangelium erklang Orffsches Werk zum Einzug der Könige. Auf dieses Ereignis hatten vor allem die Kleinen, aber auch Erwachsene gespannt gewartet. Der Stern näherte sich dem Altarraum und blieb bei der Krippe stehen. Drei königliche Gestalten folgten ihm und zogen in die Wallfahrtskirche ein, begleitet von ihrer Dienerschaft. Bei Maria, Josef und dem Jesuskind in der Krippe blieben sie stehen und huldigten dem Kind. Dem göttlichen Kind übergaben sie ihre Geschenke: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Pater Sebastian überreichten sie den Geldbetrag, den die Sternsinger gesammelt hatten. Dann machten sie sich wieder auf den Heimweg. Doch ihre Dienerschaft ließen die drei Könige für den Dienst am Altar zurück. Bei ihrem Dienst während der Eucharistiefeier wurden sie von neugierigen Kinderaugen verfolgt.

Mit Anteil an dem feierlichen Gottesdienst hatten auch Frau Anna Krompass an der Orgel und  der Mariahilfer Chor unter Leitung von Frau Erner. Zur Aufführung kamen die Pastoralmesse in G von Alois Groh und das Transeamus von Joseph Ignaz Schnabel. Dazu erfreute Frau Erner die Kirchenbesucher mit ihrem Saxophonsolo sowohl während der Kommunionausteilung wie auch zum Auszug.