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Erteilung des Blasiussegens

Am Sonntag, dem 3. Februar,  gedachte man auch in der Wallfahrtskirche des Heiligen Blasius von Sebaste.  Nach allen Heiligen Messen erteilten Pater Beniamin und Pater Paul den traditionellen Blasiussegen.

Seit dem 14. Jahrhundert zählt der heilige Blasius zu den vierzehn Nothelfern, zuständig  vor allem bei Halsleiden. Mit zwei gesegneten Kerzen in Form des Andreaskreuzes, die der Priester vor Gesicht und Hals der zu Segnenden hält, spricht er den Segensspruch.  Die Benediktion gegen Halskrankheit und die Verwendung von Kerzen hat ihren Ursprung in den Legenden. Die berühmteste berichtet, wie Blasius einem Jungen, der an einer Fischgräte zu ersticken drohte, das Leben rettete. Mit Bezug darauf wurde der Blasiussegen ursprünglich gegen Halskrankheiten gespendet. Heute wird er gewöhnlich auf das körperliche und seelische Wohl insgesamt bezogen. Mit dem Blasiussegen soll deutlich werden, dass die Erlösung, die dem Menschen von Gott zugesagt ist, Leib und Seele meint. Beim Blasiussegen erbittet der Gläubige auf die Fürsprache des Heiligen die Nähe Gottes.