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Fatimatag 2019

Mit Rosenkranzbeten, Festmesse und Prozession wurde auf Mariahilf am Montagabend, 13. Mai der erste Fatimatag des Jahres begangen. Hauptzelebrant und Festprediger war Pfarrer Thomas Steinberger.

Nach dem Rosenkranzgebet mit Pater Sebastian als Vorbeter begann um 19.00 Uhr die Hl. Messe. Pater Sebastian begrüßte alle Gläubigen und besonders den Festprediger, Herrn Pfarrer Thomas Steinberger. Auch Pfarrer Steinberger ergriff das Wort, um den Generalvikar, die Mitbrüder aus dem Paulinerorden und alle Gläubigen willkommen zu heißen. Er verwies auf den Anruf „O Maria hilf“, der v.a. am Gnadenort Mariahilf zu hören sei. Denn Maria, die Gottesmutter, sei auch unsere Mutter geworden, der wir alles anvertrauen und die wir um alles bitten dürften. Deshalb empfahl er: „Wir wollen sie bitten, dass sie für uns, unsere Familien, ja unser Leben, für die Welt Fürsprache leistet und uns hilft, den Glauben zu bekennen, nach dem Glauben, nach dem Evangelium zu leben und Gott immer näher zu kommen.“.

In seiner Ansprache nahm der Pfarrer Bezug auf den Muttertag des vergangenen Sonntags, der genug Anlass gebe, auch auf die himmlische Mutter zu schauen, ihr zu danken und ihr an diesem Fatimatag Zeit zu schenken. Die vielen großen und kleinen Wallfahrtsorte würden Zeugnis dafür ablegen, dass sie die beste Mutter ist, und, so stellte der Pfarrer heraus, „Sie hat die große Sehnsucht, uns als gute Mutter zu helfen, dass wir mit Gott inniger verbunden werden, dass wir lernen und neu lernen, mit Gott und für Gott zu leben.“. Dennoch habe jeder Wallfahrtsort – wie auch Mariahilf – eine Besonderheit, „eine Botschaft oder eine Eigenschaft der Muttergottes,  die dieser Ort ganz besonders herausstellen und hervorheben möchte“.

Anschließend stellte der Prediger berühmte Wallfahrtsorte der Welt, ihre Geschichte und ihre besondere Botschaft vor, an die in den Vatikanischen Gärten entlang einer Straße mit Figurengruppen erinnert werde:  Guadalupe, Lourdes und Fatima. Eine weitere Mariendarstellung in den Vatikanischen Gärten ergänzte der Pfarrer: Maria aus der Offenbarung mit einem Kranz von 12 Sternen über ihrem Haupt, die der Schlange den Kopf zertritt. Der Pfarrer sah dazu eine Parallele zum Europasymbol mit ebenfalls 12 Sterne auf blauem Hintergrund.  Er gab zu überlegen, dass die Architekten Europas –  wie Adenauer, Caspary und Schumann – tiefgläubige und fromme Katholiken gewesen seien und eventuell bewusst das Marienblau und die 12 Sterne gewählt hätten. So ein Zusammenhang sollte uns einladen „dass wir uns einsetzen mit unserem Gebet und auch mit unserem Opfer, dass in unserem Europa der christlich Glaube bewahrt bleibe, dass der Friede bewahrt bleibe und herrsche, um in eine gute Zukunft gehen zu können, was die Politik und auch was alles betreffe“. So seien die Wallfahrtsorte „Tankstellen zum Auftanken, um wieder Kraft zu schöpfen (…) im Gebet, in den Sakramenten, in der Beichte, in der Eucharistie, die Nahrung für unsere Seele, für unseren Glauben, für unsere Familien“, aber genauso „mahnende Zeichen dafür, dass wir hier auch für alle beten, dass wir hier auch bekennen, dass wir für die ganze Kirche mitsorgen“. Und die Gottesmutter habe „nur einen Wunsch: uns zu Christus zu führen, uns zur Wahrheit zu führen, uns zur Erneuerung des Glaubens und uns in eine gute Zukunft zu führen“.

Nach dem Kommuniondankgebet verließen die Priester mit den Ministranten und den Gläubigen die Kirche. Unterstützt von Chor und Bläsern zogen sie betend und singend in einer Lichterprozession zur Mariensäule und wieder zurück in den Wallfahrtshof, wo das Allerheiligste verehrt und der Eucharistische Segen erteilt wurde.