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Fatimatag

Am Samstag, 13. August, hielt Stadtpfarrer Dr. Josef Mader die Festpredigt beim sog. Fatimatag in Mariahilf.

In der Wallfahrtsstiege beteten um 16.00 Uhr Kaplan Pater Eusebiusz und viele Gläubige den Rosenkranz.

Um 16.30 Uhr begann der Festgottesdienst. Wallfahrtsseelsorger Pater Beniamin konnte zu Beginn des Hl. Messe Stadtpfarrer Dr. Josef Mader als Festprediger und neben der Mariahilfer Gemeinde auch Pilger aus dem Pfarrverband Passau-Neustift-Auerbach  begrüßen. Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl war Hauptzelebrant. Er deutete in seiner Statio auf das Mariahilfbild und erklärte, dass Maria immer ein offenes Ohr habe, sowohl für die Worte Gottes als auch für alle Menschen, deren Sorgen und Nöte sie dann zu Jesus Christus trage.

Festredner Dr. Josef Mader wies auf die Zuammengehörigkeit von Gott, Jesus und Maria hin, denn, wenn wir Maria preisen, dann preisen wir Gott, weil Jesus in einzigartiger Beziehung zu Gott und zu Maria, der Gottesgebärerin, steht. Er stellte uns Maria als konkretes Vorbild und zugleich als Vermittlerin vor. Weiter führte er aus: Da Gott in seinem innersten Wesen Liebe und Beziehung ist, deshalb verkörpern Jesus und Maria die persönliche Liebe, die persönliche Beziehung und auch jede zwischenmenschliche Beziehung ist von der Liebe Gottes erfüllt. Dr. Josef Mader meinte abschließend, dass er sich die Worte aus dem Gottesdienstformular – „Hoch preist meine Seele den Herrn und mein Geist frohlockt über Gott, meinen Heiland … (Lk 1,46 f.) – als letzte Worte Mariens vorstellen könne und drückte seine Hoffnung aus, dass die letzten Worte des Christen ein Wort des Dankes für das Leben, so wie es war, seien.

Dem Gottesdienst schloss sich die traditionelle Lichterprozession an, die Pater Beniamin gestaltete. P. Beniamin erteilte auch den abschließenden eucharistischen Segen.

Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes, der Prozession und der Andacht sorgte der Mariahilfer Chor, dirigiert und an der Orgel begleitet von Maximilian Jäger.