Fatimatag

Mit Rosenkranzbeten, einem Festgottesdienst und anschließender  Andacht wurde in der Wallfahrtskirche am Abend des 13. Juni der zweite Fatimatag begangen.

Gläubige trafen sich schon um 18.25 Uhr in der Wallfahrtskirche zum Rosenkranz. Der Festgottesdienst wurde im Wallfahrtshof gefeiert. Pater Mirko eröffnete ihn und stellte das Thema des zweiten Fatimatages vor: die Herzen Jesu und Marias, in denen „die ewige Liebe, die nicht aufhört und keine Grenzen kennt“ zu finden sei.

Bevor Pater Mirko in seiner Predigt über die Herzen Jesu und Marias sowie unsere Herzen sprach, erklärte er den Begriff „Herz“ im theologischen Sinn als „Identität“, als  untrennbare Einheit von Leib, Psyche und Seele und verdeutlichte den Begriff zum besseren Verständnis an Beispielen.  Gott sei der einzige, der die Identität aus sich selber besitze, und er habe sich entschieden, Liebe zu sein und uns Menschen die Identität, seine Kinder zu sein, zu schenken.

Die Aussage der Herz-Jesu und Herz-Mariae-Bilder mit den durchbohrten Herzen erklärte Pater Mirko im Folgenden: „Liebensfähig ist nur der, der auch leidensfähig ist“, denn der Leidende werde mit der eigenen Identität konfrontiert, und wer nicht gelitten habe, könne auch nicht glücklich werden. So wären Jesus und Maria die zutiefst verletzten, aber genauso die am meisten liebenden und glücklichsten Menschen dieser Welt gewesen. Auch wir würden eines Tages vor Gott stehen und nach unserer Liebe gefragt werden.

Dem Festgottesdienst schloss sich die Andacht mit Verehrung des Allerheiligsten an, die ebenfalls Pater Mirko leitete. Abschließend erteilte Pater Mirko mit dem Allerheiligsten den Eucharistischen Segen.

Für eine festliche musikalische Begleitung sorgten Mitglieder des Mariahilfer Chores, begleitet von den Mariahilfer Bläsern.