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Fatimatag mit Domvikar Andreas Erndl

Domvikar Andreas Erndl stand am dritten Fatimatag – Montag, dem 13. Juli -  als Hauptzelebrant und Festprediger der Hl. Messe und der Andacht vor.

Vor dem Festgottesdienst betete Pater Sebastian mit den Gläubigen den Leben-Jesu-Rosenkranz. Anschließend gaben Domvikar Andreas Erndl, Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl, Pater Paul, Pater Mirko und Pater Sebastian Maria die Ehre. Pater Paul freute sich, Gäste aus Australien vorstellen zu dürfen: seine Paulinermitbrüder Pater Albert und Bruder Jeremy.  Besonders begrüßte er den Hauptzelebranten und Festprediger Domvikar Andreas Erndl. Mitgefeiert hatten auch Gäste aus Altötting.

Der Domvikar ging auf die Lesungen der vergangenen Sonntage ein, die sich mit der Ablehnung Jesu –wie auch seiner Jünger – beschäftigten. Im Folgenden erklärte er, dass auch  Jesus auf Erden das Gefühl brauchte, angenommen zu sein. Der wichtigste und treueste Rückhalt in seinem ganzen menschlichen Leben sei seine Mutter Maria gewesen. Der Domvikar wies darauf hin, dass es heute leider Frauen gebe, die ihr Kind schon im Mutterleib ablehnen. Maria sei sogar eine zweifache Mutter: die Mutter des Herrn und unsere himmlische Mutter. Auch wir Menschen würden Ablehnung in unserem Leben erfahren. Und da bräuchten auch wir Menschen, die uns annehmen. Deshalb sei es für uns so wichtig zu wissen, dass Gott uns so annimmt, wie wir sind. Gott habe uns in gewisser Weise adoptiert. Und auch Maria nehme uns an – wie eine liebende Mutter. Sie höre uns nicht nur, sondern sie erhöre uns auch, denn sie liebe uns. Es liege an uns selber, dieses Geschenk auch immer wieder neu anzunehmen. So wie wir zu Gott gehören, so würden wir auch zu Maria gehören.

Wegen des Regens musste die Prozession ausfallen. Dafür fand eine Andacht in der Wallfahrtskirche statt. Musikalisch begleitet wurden die Feierlichkeiten mit bekannten Marienliedern, gesungen von allen Kirchenbesuchern bzw. vom Mariahilfer Chor.