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Fatimatag mit Kaplan Dr. Florian Haider

 

Viele Gläubige versammelten sich am Montag, dem 13. August ab 18.30 Uhr in der Wallfahrtskirche, um am Fatimatag gemeinsam den Rosenkranz zu beten, die Hl. Messe zu feiern und die Andacht mitzubeten.

Regen Zuspruch fand bereits der Rosenkranz, der mit Vorbeter Pater Sebastian ab 18.30 Uhr in der Wallfahrtskirche gebetet wurde. Um 19.00 Uhr begann die Hl. Messe. „Hausherr“ Pater Paul begrüßte alle Gläubigen und seine Mitbrüder im priesterlichen Dienst: den Hauptzelebranten und Festprediger Kaplan Dr. Florian Haider, den Generalvikar Dr. Klaus Metzl und seine Mitbrüder aus dem Orden, Pater Mirko, Pater Sebastian und Pater Attila aus Ungarn.

Darauf wies er auf die Intention dieses Fatimagottesdienstes hin, nämlich Maria zu ehren, die uns immer wieder Trost und Hoffnung gebe und Gottes Güte zu preisen, der uns Menschen auf viele Weise begnadet habe: „durch unser Leben, durch seine Schöpfung, durch unsere Berufung, durch viele gute Menschen, aber ganz besonders durch unseren Glauben“. Zuletzt schlug Pater Paul vor, um die Kraft für ein heiliges und untadeliges Leben zu beten.

In seiner Predigt zum Evangelium Mariä Verkündigung erinnerte Kaplan Dr. Florian Haider daran, dass diesem Ja Marias ein anderes Ja vorausgegangen sei: das Ja Gottes zur Welt.  Gott würde trotz allem Schlechten diese Welt lieben, weil er sie aus seiner schöpferischen Liebe so gut gemacht habe. Das wiederum bedeute eine Herausforderung an uns Menschen, so wie Gott in Liebe auf die Welt zu schauen und den guten Kern in ihr zu sehen. Diese Arbeit für das Reich Gottes sei mühsam, gab der Kaplan zu, aber es würde sich lohnen, auch wenn sie hier auf Erden noch keine Vollendung finden könne.

Maria stehe als Zeichen der Hoffnung, weil man an ihr sähe, was geschehen werde, wenn man der Liebe Gottes folge. Auf diesem Weg lasse uns Gott nicht allein. Er beurteile nicht nach dem Äußeren, sondern er blicke ins Herz hinein, und er wolle uns in der Eucharistiefeier und im Sakrament der Buße heilen.

Maria stehe bereits im Licht und sei deshalb unser Hoffnungszeichen, „dass wir nicht im Schatten des Todes verharren müssen, sondern im Licht des Lebens“. Zuletzt appellierte der Kaplan an alle: Unser Ziel solle das Licht der Auferstehung sein, das Ziel, Gott zu schauen.

Wegen des Starkregens musste die Lichterprozession ausfallen. Die Andacht, die Pater Paul leitete, wurde in der Kirche gebetet. Zum Abschluss erteilte Pater Paul mit dem Allerheiligsten den Eucharistischen Segen.