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Fatimatag mit Kaplan M. Klug

Mit Rosenkranz, Gottesdienst und Andacht wurde am Mittwoch, dem 13. Juni ab 18.25 Uhr auf Mariahilf der zweite Fatimatag des Jahres begangen. Als Hauptzelebrant und Festredner konnte Kaplan Michael Klug gewonnen werden.

 

Der Fatimatag begann mit dem Rosenkranz um 18.25 Uhr, den Pater Sebastian leitete. In Vertretung von „Hausherr“ Pater Paul eröffnete Pater Sebastian den Festgottesdienst um 19.00 Uhr zu Ehren der Gottesmutter, für die er Gott dankte und die er als eine Brücke zwischen Himmel und Erde pries. Dann hieß er die mitfeiernde Kirchengemeinde willkommen und stellte Kaplan Michael Klug als Hauptzelebranten und Festprediger vor. Mit am Altar begrüßte er den Generalvikar des Bistums, den Prälaten Dr. Klaus Metzl. Der Kaplan bedankte sich für die Einladung zum Fatimatag, da doch die Botschaft der Mutter Gottes auch noch nach 101 Jahren keineswegs an Aktualität eingebüßt habe, sogar „aktueller denn je“ sei.

In seiner Predigt erörterte der Kaplan, warum die Mutter Gottes ausgerechnet Kinder zu Überbringern ihrer Botschaft gewählt habe, denn sie seien grundehrlich und spontan, ohne viel nachzudenken, und das mache die Botschaft, die sie nirgends gelernt haben konnten, so glaubwürdig. Dazu bestätigte die Gottesmutter die Glaubwürdigkeit durch das Sonnenwunder am 13. Oktober 1917 vor ca. 70.000 anwesenden Menschen. Alles, war die Gottesmutter voraussagte, sei bisher eingetroffen, wie der Kaplan referierte: z. B. der Tod von Zweien der drei Seherkinder. Mariens Aufruf, zu den Sünden zu stehen und sie zu bekennen, führe über den Beichtstuhl, erklärte der Kaplan. Wie wichtig dieser Aufruf Mariens zu nehmen sei, zeige sich auch an den drei Geheimnissen, denn auch die hätten sich in der Zwischenzeit bewahrheitet: mit dem Zweiten Weltkrieg unter dem Pontifikat Papst Pius XII. und der ankündigenden Lichterscheinung, der Renaissance des Glaubens in Russland nach der Weihe an das Unbefleckte Herz Mariens und mit dem Attentat an Papst Johannes Paul II., bei dem der Kaplan zusätzliche Beweise des Zusammenhangs mit der Botschaft von Fatima vorbringen konnte. Zuletzt appellierte der  Kaplan an alle, für sich Konsequenzen zu ziehen: nämlich zu beichten und sich dem Unbefleckten Herzen Mariens zu weihen. Denn, so der Kaplan, in der heutigen Zeit bräuchten wir alle die Unterstützung der Gottesmutter. Dazu empfahl er, täglichen – wenn möglich – wenigstens ein Gesätzchen des Rosenkranzes zu beten, in der Bibel zu lesen und regelmäßig zur Beichte zu gehen.

Nach dem Kommuniondankgebet begann die Andacht, die Pater Sebastian leitete. Wegen des regnerischen Wetters musste die Lichterprozession ausfallen. Zum Abschluss erteilte der Kaplan mit dem Allerheiligsten den Eucharistischen Segen.