Am Montag, dem 27. Juni, besuchten fünf Pauliner Neupriester aus Tschenstochau in Polen Mariahilf und feierten um 19.00 Uhr in der Wallfahrtskirche eine Nachprimiz.
Die Neupriester hatten zusammen ihr Studium an der Universität in Krakau absolviert und am 28. Mai wurde ihnen in der Basilika des Paulinerklosters vom Bischof der polnischen Diözese Tschenstochau die Priesterweihe erteilt. Da es schon Tradition ist, dass sie nach ihrer Priesterweihe ihre Ordensbrüder in Deutschland besuchen, kamen die Primizianten am Montag, dem 27. Juni, auch nach Passau-Mariahilf.
Vielen Gläubigen ist die große Bedeutung des Primizsegens bekannt und deshalb war an diesem Abend wieder die Wallfahrtskirche fast zu klein. Schon um 18.30 Uhr füllten sich die Kirchenbänke, als für die Primizianten der Rosenkranz gebetet wurde.
Zu Beginn der Hl. Messe begrüßte Wallfahrtsseelsorger Pater Beniamin seine jungen Kollegen im Priesteramt und stellte sie der Kirchengemeinde vor:
- Pater Przemyslaw Sobczak,
- Pater Norbert Bien,
- Pater Adalbert Sliwa,
- Pater Paul Tomaszewski und
- Pater Alexander Kuszlak
Da die fünf Neupriester kein Deutsch sprechen, war Pater Beniamin Hauptzelebrant, assistiert von Pater Dariusz. In Konzelebration mit den Primizianten feierten sie die Hl. Messe. In seiner Predigt richtete Pater Beniamin das Wort an die Primizianten und gratulierte ihnen zu ihrer Entscheidung und ihrem Mut, Priester zu werden. Er hob für die anwesenden Gläubigen die besondere Bedeutung und die wichtigsten Aufgaben des Priesters hervor und appellierte an alle jungen Männer, sich nicht dem Ruf zum Priesteramt zu verschließen.
Zum Schluss der Hl. Messe erteilten die Neupriester den Gläubigen den gemeinsamen Primizsegen und anschließend den Einzel-Primizsegen.
Wir gratulieren den Primizianten sehr herzlich und wünschen Ihnen für Ihre Aufgaben den Segen Gottes und Marias.



























