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Fest der heiligen Familie

Am Sonntag, dem 26. Dezember,  wurde in der Wallfahrtskirche das Fest der heiligen Familie mit einer feierlichen Orchestermesse begangen.

P. Mirko erinnerte in der Statio daran, dass an diesem Weihnachtstag auch des hl. Erzmärtyrers Stephanus gedacht wird. Der Vorrang gebühre aber dem „Fest der heiligen Familie“.  P. Mirko betonte, welch große Bedeutung eine Familie für jeden Menschen habe.

In seiner Predigt wandte er sich eindringlich an die anwesenden Eltern. Die Hl. Familie zeige, wie es möglich sein kann, die jungen Menschen in einer angemessenen Form zu erziehen. P. Mirko stellte die Wichtigkeit einer guten Beziehung zwischen Kindern und Eltern heraus, wozu sogar das Loslassen zähle. Jene loslassen können, um die man sich sorgt, das sei mit die größte erzieherische Herausforderung. Es lohne sich, in die Schule der Hl. Familie zu gehen. Maria und Josef können allen als Vorbild dienen. Die Gefühle, so betonte P. Mirko, spielen eine besondere Rolle. Jedes Kind sollte die selbstlose Liebe von Vater und Mutter erleben und wissen, es gilt: „Ich liebe dich, weil es dich gibt“. Wirkliche Liebe frage nicht danach, ob sie zum Erfolg führe. Sie sei Liebe, weil sie alles gebe, ohne nach dem Gewinn zu fragen.

P.Mirko wies darauf hin, wie nachhaltig die Art der Erziehung für den Lernprozess der Kinder sein könne, weil diese später weitergeben, was sie als Kind in der Familie erfahren haben: das Gute und das Schlechte.

Zum Schluss schickte P. Mirko ein herzlichen Vergelt’s Gott zu Chor und Orchester für die festliche musikalische Gestaltung dieser Feier. Besonders bedankte er sich auch bei der Kirchengemeinde, die so zahlreich erschienen war und über 1 ½ Stunden mitfeierte. P. Mirko konnte feststellen: „Wer etwas aus Liebe tut, der schaut nicht auf die Uhr“.