Festgottesdienst an Allerheiligen in Mariahilf

Am 1. November, dem Allerheiligenfest, versammelten sich Gläubige in Mariahilf zu einem feierlichen Gottesdienst, um die verstorbenen  Brüder und Schwestern“ im Glauben zu feiern, „die schon zur Vollendung gelangt sind, also auch und insbesondere Verstorbene, die zwar nicht heilig gesprochen sind, aber ein gläubiges Leben führten.

P. Beniamin sprach in der Statio von Allerheiligen als einem „Fest der Freude“. Geheiligt werden wir aber, so betonte er, nur durch Jesus Christus, den Gott gesandt hat, um uns das Heil zu bringen.

In seiner Predigt nannte er die Gemeinschaft der Heiligen „das Verbindungsglied zwischen Himmel und Erde“,  ein Vorgeschmack auf das, was sich im Himmel ereignet, ein Vorgeschmack auf die Erlösung, wenn wir Gott von Angesicht zu Angesicht sehen können. Auch wir sollen zu dieser Gemeinschaft gehören.

Die Heiligen, so bestätigt P. Beniamin, sind vom Licht Christi erfüllt, denn Er ist das Licht der Welt. Wir sind noch nicht am Ziel, aber auf dem Weg. Durch die Taufe wurden wir auf den Weg gestellt, den die Heiligen gegangen sind. Deshalb können wir uns zur Gemeinschaft der Heiligen bekennen.

Musikalisch gestaltet wurde das Hochfest vom Mariahilfer Chor und den Bläsern. Sie ließen die „Missa Pacem“ von Huber, „Selig sind, die Verfolgung leiden“ aus dem Evangelimann von Kienzl und Bachs „Ehre und Preis“ erklingen.