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Friedensrosenkranz in Mariahilf

Friedensrosenkranz in Mariahilf ob Passau

„Seid Zeugen des Friedens und der Liebe in dieser friedlosen Welt“ – so sagte die Königin des Friedens erst vor einem Monat am 25. Mai 2017 (Christi Himmelfahrt), einen Tag nach „Maria, Hilfe der Christen“, dem neuen Patrozinium von Mariahilf ob Passau, wo bereits zur Jahreswende die Hoffnung ausgedruckt wurde: Das Jahr 2017 möge ein „Anno Domini“, ein Jahr des Herrn werden (vgl. Collage vom 1.1.2017). Und in der Tat ist dieses Jahr ein besonderes Jubiläumsjahr!

1917 war bekanntlich ein Kriegsjahr.

1. 100 Jahre Königin des Friedens: Mitten in den Wirren des 1. Weltkrieges wurde diese Anrufung von Papst Benedikt XV. am 5.5.1917 in die Lauretanische Litanei aufgenommen (GL 566.6, Seite 614).

2. 100 Jahre Einführung des Festes Patrona Bavaria: Nach 7 – jähriger Vorbereitung aller Diözesen Bayerns (beginnend mit Passau in Altötting 2011) erfolgte nun die Jubiläumsweihe ganz Bayerns an der Mariensäule in München durch Reinhard Kardinal Marx – und dies unter Teilnahme mehrerer Tausend Beter aus allen 7 Diözesen (sternförmiger Einzug auf den Marienplatz) ausgerechnet am 13. Mai – ganz genau am 100. Jahrestag von Fatima!

3. 100 Jahre Fatima: Am gleichen Tag weilte Papst Franziskus zum 100-Jahresjubiläum in Fatima, wo er die beiden Seherkinder Francisco und Jacinta heilig sprach. Fatima ist bis heute eine Botschaft der Rettung für die Menschheit. Schon „unser“ (Bayerischer bzw. sogar Passauer) Papst em. Benedikt XVI. sagte vor 7 Jahren in Fatima: „Wer glaubt, dass die prophetische Mission von Fatima zu Ende ist, der irrt sich. Möge der verheißene Sieg des Unbefleckten Herzens Mariens zu Ehren der Allerheiligsten Dreifaltigkeit in den 7 Jahren, die uns noch vom 100. Jahrestag trennen, näher kommen“.

4. 100 Jahre Gründung der Militia Immaculata (Ritterdienst der UE) durch Pater Maximilian Kolbe (studierte damals in Rom) am 17. Oktober 1917 (vgl. auch Oktoberrevolution) als Antwort auf die 200-Jahrfeier kirchenfeindlicher Kräfte ausgerechnet am Hochfest des Hl. Johannes (also heute 24. Juni vor 100 Jahren) in Rom (damals unter Papst Benedikt XV.).  „Ihr werdet eines Tages die Statue der Immaculata auf der höchsten Zinne des Kremls aufgestellt sehen“ – so soll der vor bald 35 Jahren von Johannes Paul II. heiliggesprochene „Märtyrer der Nächstenliebe“ (KZ) prophezeit haben.

In der Woche nach Pfingsten (5.-11.6.17 – Pfingstmontag bis Dreifaltigkeitssonntag – vgl. Fotoimpressionen) war eine Busgruppe aus Passau mit P. Adam, Sammarei auf Wallfahrt in Medjugorje. Begleitet wurden die Wallfahrer von der Sekretärin des Pfarrers Kocher (Radio Horeb), die extra aus Balderschwang nach Sammarei anreiste. Auch die deutschsprachigen Hl. Messen waren jeden Tag voll mit Gläubigen. Priester erwähnten in dieser Woche nach Pfingsten auch die Aussagen: „Eure Herzen werden alles anders sehen“ (25.5.) und „Seid bereit! Diese Zeit ist der Wendepunkt“ (2.6.), was wohl nur der Hl. Geist bewirken kann. Besondere Freude herrschte über die begeisternde musikalische Gestaltung zweier deutscher Hl. Messen in der Pfarrkirche St. Jakob in Medjugorje durch eine Jugendgruppe aus der Diözese Passau mit Pfarrer Peter Kieweg aus dem Pfarrverband Ering am Inn. Nach einem heimischen Pontifikalamt am Pfingstmontag (vgl. auch PBB) erhielten sie den Reisesegen von Bischof Dr. Stefan Oster zu diesem Weltwallfahrtsort der Königin des Friedens.

Zum Gebet des Friedensrosenkranzes begrüßte H. Fritsch auch Teilnehmer dieser Wallfahrt und 2 Gläubige, die vor kurzem mehrere Tage bei Exerzitien in Balderschwang (20 Jahre Radio Horeb) weilten. Am 13. Mai 2017 waren es 25 Jahre (13. Mai 1992 – 75. Jahrestag von Fatima) dass P. Slavko Dr. Barbarić (kreierte den Friedensrosenkranz) hier in Mariahilf im nunmehrigen Heiligtum der Hilfe der Christen betete.

Aktuell forderte Erzbischof Henryk Hoser, Warschau-Praga als Sonderbeauftragter von Papst Franziskus (vgl. dessen Aussagen in Sarajevo Juni 2015 im Kleindruck desd Anhangs) , der die pastorale Situation in Medjugorje äußerst positiv sieht, alle mit den Worten auf: „Deshalb ist die Verehrung Mariens als die Königin des Friedens, die hier (in Medjugorje) so intensiv gelebt wird, überaus wichtig und notwendig für die ganzen Welt. Beten wir für den Frieden.“

Mit dem Lied „Gottheit tief verborgen“ setzte Pater Paul das Allerheiligste zur Anbetung aus, welche die Königin des Friedens schon in der 3. Wochenbotschaft vom 15.3.1984 (also vor 33 Jahren) erbat, und betete – Stellen der Hl. Schrift betrachtend – den Friedensrosenkranz vor. Vor jedem Gesetz (Friede im eigenen Herzen, in den Familien, der Kirche, dem Volk und der ganzen Welt) wurde noch eine kurze passende Botschaft der Gospa vorgetragen. Besonders eingeschlossen wurden auch die neu geweihten Pauliner Priester (Nachprimiz am Montag, 3.7.) und die 3 Priester (einer davon erhielt seine Berufung u.a. in Medjugorje), die in Kürze (1.7.) im Dom zu Passau geweiht werden. Dazwischen sangen alle Gläubigen je eine Strophe der weltweit bekannten Medjugorje-Hymne. Um 18:40 Uhr trat – wie in Medjugorje – Stille ein. Nach dem gemeinsamen Schlussgebet weihten sich alle dem Heiligsten Herz Jesu (gestern Hochfest) und dem Unbefleckten Herzen Mariens (heute 24.6.2017 Gedenktag).

Nach dem Eucharistischen Schlusssegen und der Einsetzung (Lied: Sakrament der Liebe Gottes) rundeten Dankesworte an die Pauliner und die Gläubigen (z.B. auch Pilger, die erst in der Woche nach Pfingsten am Weltwallfahrtsort weilten und die beim Jubiläum Radio Horeb waren) die Gebetsstunde  mit einer Betrachtung der vor 10 Jahren zum Jahrestag gegebenen Botschaft ab. Sagt die Königin des Friedens, unser aller (von Jesus, dem Friedenskönig gegebenen) Mutter vielleicht zum morgigen Jahrestag wieder: „Liebe Kinder“ (sind wir das auf der Welt?) und „Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!“ (Millionen Pilger jährlich)?

Zum Abschluss erklang von Herzen das allen Medjugorje-Pilgern – auch international – bestens bekannte Lied „Gospa majka moja – Maria meine Mutter“.

H. Fritsch, Passau

P.S.: Die Botschaft vom 36. Jahrestag am 25. Juni 2017 begann: Liebe Kinder! Heute möchte ich euch für eure Beständigkeit danken ….

Notizen zum 24./25. Juni 1981 Medjugorje = 36. Jahrestag

1) 24.6.17: Traditioneller Friedensrosenkranz in der Wallfahrtskirche Mariahilf ob  Passau innig gebetet.

2) 25.6.17 Jahrestag der Erscheinungen:

Ivanka bezeugt seit 32 Jahren noch eine jährliche Erscheinung am 25.6.: Die Muttergottes hat folgende Botschaft gegeben: “Meine lieben Kinder, betet, betet, betet.”

3) 25.6.17 Jahrestag der Erscheinungen in Medjugorje:

a) Pilger aus allen 5 Kontinenten.

b) Zu den vielen   einheimischen Pilgern aus Kroatien und Bosnien kamen größere Pilgergruppen aus Ecuador, Kolumbien, Uruguay, Panama, Guatemala, Uganda, Spanien, Slowakei, Slowenien, Italien, Polen, Frankreich, Ukraine, Tschechien, Ungarn, Korea, Libanon, Finnland, Belgien, Holland, Brasilien, Portugal, Österreich, Deutschland, Schweiz, Hongkong, USA, Kanada und England.

c) Allein an diesem Tag 21 Hl. Messen, davon 14 in fremden Sprachen!

d) Hauptgottesdienst: Zelebrant Pater Damir Pavić, der Sekretär der Provinz Bosnien/Herzegowina -

191 Priester waren Konzelebranten!!!

e) Dank für die Gnaden von 36 Jahren durch Pfr. Marinko Šakota (1 x bei P. Slavko in Passau St. Paul).

f) Zahlreiche inländische und ausländische Reporter waren anwesend.

Anhang:

Im Juni 2015 feierte Papst Franziskus eine Hl. Messe im Stadion Koševo des geschichtsträchtigen und leidgeprüften Sarajewo. Er führte aus: „Frieden ist der Traum Gottes, Gottes Plan für die Menschheit, für die Geschichte und mit der ganzen Schöpfung. Es ist ein Plan, der immer auf Widerstand von Seiten des Menschen oder von Seiten des Bösen stößt. Auch in unserer Zeit kollidieren das Streben nach Frieden und der Einsatz, ihn aufzurichten, mit der Tatsache, dass in der Welt zahlreiche bewaffnete Konflikte im Gang sind. Es ist eine Art dritter Weltkrieg, der „stückweise“ geführt wird; und im Bereich der globalen Kommunikation nimmt man ein Klima des Krieges wahr. … Inmitten dieses Kriegsklimas erklingt das Wort Jesu im Evangelium wie ein Sonnenstrahl, der die Wolken durchbricht: Selig, die Frieden stiften (Mt 5,9). … Nie wieder Krieg!“- soweit der Papst 2015 in Sarajevo.