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Friedensrosenkranz nach P. Slavko Barbarić mit Pater Sebastian in Mariahilf

Zum Abschluss des Kirchenjahres kamen am Christkönigssonntagnachmittag über 50 Gläubige in die Wallfahrtskirche Mariahilf ob Passau um den Friedensrosenkranz zu beten.

1 Stunde Anbetung des Allerheiligsten mit Pater Sebastian, Friedensrosenkranz mit Betrachtungen aus der Hl. Schrift und Botschaften zum Frieden, sowie Hymne zur Königin des Friedens nach jedem Gesätz, Weihe an das Hl. Herz Jesu und das Unbefleckte Herz Mariens und Gebet um Seligsprechung, sowie Eucharistischer Abschlusssegen mit Einsetzungslied (Orgel) und int. Schlusslied „Gospa maika moja – Maria meine Mutter“ (Autor Dr. Johannes Mikl, Arzt, Kardiologe in Österreich).

Dazu konnten zum Ende des Kirchenjahres und des 1. außerordentlichen Heiligen Jahres der Göttlichen Barmherzigkeit (8.12.2015 – 20.11.2016) wieder zahlreiche Gläubige begrüßt werden, auch solche mit Erfahrungen als Međugorje-Pilger. Heute am Christkönigssonntag genau vor 16 Jahren (damals im Hl. Jahr 2000 war dies der 26.11.) ist unter weltweiter Anteilnahme Pater Dr. Slavko Barbarić zwei Tage nach seinem plötzlichen Tod am Kreuzberg (dabei entstand eine Priesterberufung) bestattet worden. P. Slavko war unermüdlich für alle da und hatte ein Herz, das er bis zum Ende verausgabte. Er starb am Freitag 24.11.2000 (nach Gebet des Kreuzweges mit den Pfarrangehörigen und den Pilgern) zur Todesstunde Jesu bei der Station „Grablegung“ in der Nähe der Station „Auferstehung“ oben auf dem Krizevac (vgl. auch Bilder).

6 Stunden vor seinem Tod feierte er noch einen Dankgottesdienst in der Pfarrkirche Sv. Jakobus anlässlich der 250. Pilgerfahrt eines österreichischen Busunternehmers nach Medjugorje. Seine letzte Predigt schloss P. Slavko mit den Worten: „Wenn du dich entscheidest, Gott zu lieben und den anderen wie dich selbst und wenn es viele so machen, dann ist die neue Zeit da“. Und tags darauf am 25.11.2000 erfuhr die Welt durch die Königin des Friedens: „Ich freue mich mit euch und möchte euch sagen, dass euer Bruder Slavko in den Himmel geboren wurde und für euch Fürsprache hält.“

19 bzw. 20 Tage vorher gestaltete Pater Slavko auf Einladung des heute noch bestehenden Vereins Maria Königin des Friedens den 10. Gebetsabend für den Frieden in der Stadtpfarrkirche St. Paul, Passau, was gleichzeitig sein letzter Auslandsaufenthalt war. Er war sogar während des Balkankrieges 4 x in St. Paul, so auch im November 1993 (rd. 700 Gläbige). Auszug aus dem PBB vom 28.11.1993: „Ich bin heute nicht hier“, so P. Slavko, „Sie aufzufordern, den Krieg in unserer Heimat zu stoppen. Sie würden es sicher gern tun, wenn Sie es könnten. Ich bitte Sie aber und rufe Sie auf: Stoppen Sie die Aggression, die vielleicht in Ihnen ist. Das ist der Anfang des Friedens, nicht nur in der Familie, sondern auch der Anfang des Weltfriedens. Nur wenn der Friede in den Herzen der Menschen ist, kann echter Friede werden.“

Nach der Aussetzung des Allerheiligsten folgten die Gläubigen der Einladung, die schon in der 3. Wochenbotschaft am 15.3.1984, also bereits vor über 32 Jahren von der Königin des Friedens ausgesprochen wurde: „Auch heute Abend, liebe Kinder, bin ich euch auf besondere Weise dankbar, dass ihr da seid. Betet ohne Unterlass das Allerheiligste Sakrament des Altares an! … Dabei werden besondere Gnaden erteilt!“ Es ging also von Anfang an um die innige Hinführung zu Gott! Die „Gospa“ sagte schon am 2. Tag (25. Juni 1981): „Ich bin die Königin des Friedens“. Sie hat die Menschheit in vielen Botschaften zum Gebet für den Frieden eingeladen. So auch in der  neuesten Botschaft vom 25.10.2016: „Betet für den Frieden. … Das Gebet lebend werdet ihr Frieden haben. Im Frieden lebend, werdet ihr das Bedürfnis verspüren Zeugnis abzulegen, denn ihr werdet Gott entdecken, den ihr jetzt als fern empfindet. Deshalb, meine lieben Kinder, betet, betet, betet und erlaubt Gott, dass er in eure Herzen eintritt…“. In das Gebet eingeschlossen wurde auch der Friede in der Kirche, auch in der Kirche von Passau und für die 3 in Kürze (3.12.) zu weihenden Diakone, von denen einer nach Medjugorje-Wallfahrten Theologie in Benediktbeuern beim damaligen Dogmatikprofessor und heutigen Bischof Dr. Stefan Oster SDB studierte (vgl. PBB).

Zum Gebet um den Weltfrieden passte gut die neueste Nachricht, dass der Verteidigungsminister Kroatiens Herr Damir Krstičević aktuell (vor 4 Tagen = 16.11.16) nach einem Arbeitsgespräch bei der Verteidigungsministerin von Bosnien und Herzegowina Frau Marina Pendeš mit seinen Mitarbeitern in Medjugorje weilte und in Radio MIR sagte: „ Ich danke dem Pfarrer, ich fühle mich hier gut aufgenommen, ich und auch meine Mitarbeiter. Mein Arbeitsgespräch, das ich mit der Verteidigungsministerin von Bosnien und Herzegowina geführt habe, war sehr erfolgreich und vorteilhaft – auch für unsere Zukunft. Als wir hierher kamen, beteten wir zu Gott und zur Gottesmutter. Wir dankten für alles Gute, das uns zuteil geworden ist und baten Gott um seinen Segen, damit es uns allen in Zukunft gut ergehe.“

PS.: Medjugorje wurde im Balkankrieg (26.6.91-5.8.95) verschont. Der Krieg endete an einem weltbekannten Marientag, dem Weihetag der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom (Maria Schnee) – seit 1996 Nationalfeiertag Kroatiens.

Den Friedensrosenkranz nach P. Slavko mit biblischen Betrachtungen betete nach dem allgemeinen Vorbereitungsgebet aller Pater Sebastian vor : 1) …der unseren Herzen den Frieden gibt, 2) … der unseren Familien den Frieden gibt, 3) … der der Kirche seinen Frieden gibt, 4) … der seinem Volk den Frieden gibt und 5) … der der ganzen Welt den Frieden gibt.  Nach jedem Gesätz ertönte eine Strophe der Medjugorje-Hymne, die im Heiligtum täglich vor jeder int. Hl. Messe erklingt und in allen Weltsprachen mitgesungen wird: „Schau der Pilger große Zahlen, die in Liebe zu dir eilen ….“ Dann weihten sich alle dem Herzen Jesu und dem Unb. Herzen Mariens (Botschaft vom 25.10.88). Abschließend folgte das Gebet um Seligsprechung von P. Slavko Barbarić auf der Rückseite der neuen Fotocollage (Mitgabe) zum Ende des Hl. Jahres der Göttl. Barmherzigkeit.

Nach dem eucharistischen Segen durch Pater Sebastian und dem Einsetzungslied wurde den Pauliner Patres gedankt, welche die Tradition des Friedensrosenkranzes (begonnen 1994 mit verst. Pfr. Alfred Hohensinn aus Schardenberg) kontinuierlich fortsetzen.

Zum Ende des 1. a.o. Heiligen Jahres der Göttlichen Barmherzigkeit bleibt der Auftrag Jesu für alle Menschen: „Die Menschheit wird keinen Frieden finden, solange sie sich nicht zur Quelle meiner Barmherzigkeit hin wendet“ (Zitat 2-er Zeilen aus dem vorgezeigten 554 Seiten umfassenden Tagebuch (Nr. 699 S. 242) der Mystikerin Sr. Faustyna Kowalska – heiliggesprochen im Hl. Jahr 2000 zugleich mit der weltweiten Einführung des Festes der Göttlichen Barmherzigkeit immer am Sonntag nach Ostern durch Papst Johannes Paul II – zusammen mit Papst Johannes XXIII selbst heilig gesprochen an diesem neuen – von ihm eingeführten – Fest am 27.4.2014).

In der übervollen Wallfahrtskirche wurde anschließend mit einer Heiligen Messe dieses außerordentliche Jahr der Göttlichen Barmherzigkeit feierlich (mit bleibendem Auftrag – so Papst Franziskus) abgeschlossen.

H. Fritsch 30.11.16,  Fest Hl. Apostel Andreas