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Gedenktag Unserer lieben Frau von Lourdes, Welttag der Kranken

In Mariahilf empfingen am Freitag, 12. Februar, dem Gedenktag Unserer Lieben Frau in Lourdes, die Kirchenbesucher sowohl in der Vormittags- als auch in der Abendmesse den eucharistischen Einzelsegen, den sogenannten „Krankensegen“. Vor der Abendmesse wurde – wie jeden Freitag um 18.30 Uhr – der schmerzhafte Rosenkranz gebetet.

Am 11. Februar, dem Gedenktag Unserer Lieben Frau in Lourdes und Welttag der Kranken, erbat die Kirchengemeinde Mariahilf besonders für Kranke, Schwache und Hilfsbedürftige und für alle  Mitarbeiter im Gesundheitswesen und in der Krankenseelsorge den mütterlichen Schutz Marias und den Segen Gottes.

Auch Papst Benedikt XVI. nahm diesen Tag zum Anlass für eine Aufforderung an alle, sich dafür einzusetzen, die Kultur des Lebens zu fördern „und unter allen Umständen den Wert des menschlichen Lebens ins Zentrum zu stellen“. Dazu mahnte er, „die Würde der Person nicht auf ihre Fähigkeiten oder Möglichkeiten zu reduzieren – umso weniger, wenn sie schwach, behindert und hilfsbedürftig ist.“

Lourdes ist einer der größten christlichen Wallfahrtsorte, seit im Jahr 1858 dem 14-jährigen Mädchen Bernadette Soubirous in der Grotte von Massabielle die Muttergottes erschienen ist. In Erinnerung daran feiert die Kirche am Jahrestag der ersten Erscheinung (11. Februar) den Gedenktag Unserer Lieben Frau in Lourdes. Es ist  einerseits die Sehnsucht nach Heilung, die Pilger nach Lourdes oder an andere Wallfahrtsorte führt, viele betonen aber, dass sie vor allem kommen, um hier neue Hoffnung zu schöpfen und um Kraft für den Alltag zu gewinnen.

Die Krankensegnungen gehören im Wallfahrtsort Lourdes zu den täglichen Ritualen. Zum Abschluss der Gottesdienste am Gedenktag wurde auch in der Wallfahrtskirche Mariahilf das Allerheiligste Sakrament zuerst zur Verehrung auf den Altar gestellt und nach diesem Moment der Anbetung jedem Gottesdienstbesucher damit der eucharistische Einzelsegen erteilt.