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Gründonnerstag

Pater Paul feierte in Konzelebration mit Pater Sebastian um 19.00 Uhr in der Wallfahrtskirche die Hl. Messe vom Letzten Abendmahl.

Am Gründonnerstag um 19.00 Uhr begannen in der Wallfahrtskirche die Feierlichkeiten der drei österlichen Tage. Pater Paul zelebrierte mit vielen Gläubigen eine festliche Hl. Messe. Mit am Altar stand Pater Sebastian. In seinen einleitenden Worten sprach Pater Paul vom Gründonnerstag als einem „Gipfeltreffen des Glaubens, unserer Gemeinden und der ganzen Kirche“. Denn mit der Eucharistie habe uns Jesus Christus am Abend vor seinem Sterben sein Testament hinterlassen. Beim mächtigen Gloria begehrten die Glocken, die Orgel und die Schellen der Ministranten vorerst zum letzten Mal auf, bevor sie verstummten. Erst in der Osternacht werden sie wieder zu hören sein.

Pater Paul erläuterte in seiner Predigt die Bedeutung des Geschehens beim letzten Abendmahl noch genauer. Jesus wusste, dass einer der Jünger am Tisch ihn verraten würde und was er dann alles erleiden müsse. Deshalb führte er die Eucharistie ein. Sein Leib und Blut stünden für die Hingabe seines ganzen Lebens, und wie das Brot eins werde mit dem, der es isst und der Wein mit dem Trinkenden, so werde er, Christus, mit uns eins in der Eucharistie sein. Dazu solle dieses Mahl auch Gemeinschaft stiften.

Zum Schluss der Hl. Messe nahmen die Priester die eucharistischen Gaben aus dem Tabernakel und in feierlicher Prozession folgten sie den Scholamädchen und den Ministranten mit ihren Klappern aus der Kirche hinaus und über den Sakramentsaltar wieder zurück. Diese

Prozession mit dem Allerheiligsten steht für den Gang Jesu zum Ölberg, wo er in Todesangst betete und verhaftet wurde. Die Gefäße mit den konsekrierten Hostien wurden nun in den Tabernakel beim Marienaltar gestellt. Dort hatte Bruder Christoph wie alle Jahre als Hintergrund für den Tabernakel die Wand mit den Symbolen des Gründonnerstags dekoriert.

In stiller Anbetung verharrten die Priester und ihre Begleiter vor dem Allerheiligsten.

“Wachet und betet” – so hat Jesus seine Jünger eingeladen, und das sang jetzt auch der Chor unter Leitung von Herrn Felix Sobala. Der Zug entfernte sich wieder und überließ den Gläubigen ihren Platz, damit auch sie vor dem Allerheiligsten wachen und beten konnten.