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Heilige Stunde und Neujahrsmette

Das alte Jahr wurde in der Wallfahrtskirche mit einer Heiligen Stunde ab 23.00 Uhr verabschiedet und das neue schon um Mitternacht mit einer Heiligen Messe begrüßt.

Um 23.00 Uhr fanden sich bereits Gläubige ein, die mit Pater Paul vor dem Allerheiligsten zum Teil gemeinsam, zum Teil still beteten. Nach dem Rosenkranz erteilte Pater Paul mit dem Allerheiligsten den Eucharistischen Segen.

Im Laufe dieser „Heiligen Stunde“ hatte sich die Wallfahrtskirche zusehends gefüllt. In spannungsvollem Schweigen wurde das neue Jahr erwartet, das sich dann eindrucksvoll mit Glockenläuten und verstärktem Feuerwerksspektakel ankündigte. Kaum waren die Glocken verstummt, begann die erste Hl. Messe im neuen Jahr. Pater Beniamin zelebrierte sie gemeinsam mit Pater Paul. In seiner Predigt widmete sich Pater Beniamin dem Thema „Segnen“. Nicht nur für das neue Jahr sollten wir den Segen Gottes erbitten, sondern auch für das alte oder Gottes Barmherzigkeit um Heilung unserer Wunden anflehen. Gott segne uns in Jesus Christus, damit wir die Sohnschaft erlangen und den Vater erkennen. Und Jesus habe uns in Maria, der gesegnete unter den Frauen, eine Mutter geschenkt, der der erste Tag des Jahres – und damit auch jeder Tag des neuen Jahres – geweiht sei. Genauso wie Maria sollten auch wir den Segen weitergeben – an die Mitmenschen und sogar an den Feind, damit er zum Freund werde. Das Kreuzzeichen beim Segnen, erklärte Pater Beniamin, sei das Zeichen von Tod und Auferstehung, des Heil, des verpflichtenden Bündnisses der Liebe und bedeute Schutz und Offenheit für Gott. Abschließend versicherte Pater Beniamin, mit dem Siegel des Kreuzes dürften wir beruhigt in die Zukunft gehen, denn nichts könne uns „von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist“, scheiden.

Bevor Pater Beniamin den Segen erteilte, wünschte er allen, auch im Namen der Mitbrüder, „für das neue Jahr Frieden, Gesundheit, Glück und besonders Gottes Segen“, und er lud alle Anwesenden zu einem Stehempfang in die Sakristei ein.