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Hochamt zum Pfingstfest – Bayerischer Rundfunk überträgt Gottesdienst aus Mariahilf

Am Pfingstmontag, 2. Juni, übertrug der Bayerische Rundfunk, Bayern 1 das feierliche Hochamt um 10.00 Uhr aus der Wallfahrtskirche. Die Zelebranten waren Prälat Dr. Klaus Metzl und Pater Beniamin.

Zwar stand ein großer Übertragungswagen des Bayerischen Rundfunks vor der Wallfahrtskirche, aber die Wallfahrtskirche war unauffällig verkabelt. Als Hauptzelebrant und Festprediger fungierte Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl. Ihm zur Seite stand Pater Beniamin, der auch das Evangelium vortrug.

Seiner Ansprache schickte der Generalvikar die Geschichte von einem alten weisen Mönch voraus, der einen Stein aus einem vorbeifließenden Wasser holte, ihn zerteilte und feststellte, dass durch seine Härte kein Wasser ins Innere dringen konnte. Genauso, dachte der Mönche, sei es bei einem Menschen, der zwar rundherum vom Hl. Geist umgeben sei, aber dessen Herzenshärte den Hl. Geist und die Liebe nicht eindringen ließen.

Obwohl er feststellte, dass kein Bild dem Hl. Geist und seinem Wirken auch nur annähernd gerecht werden könne, führte der Generalvikar dennoch an zwei Bildern  die Kirchenbesucher und die Zuhörer an den Rundfunkgeräten an das Ganze des Wirkens des Hl. Geistes heran.

Das erste Bild aus der Geschichte des Propheten Elia beschreibt den Hl. Geist „als ein sanftes, leises Säuseln“ oder, nach Martin Buber, als „eine Stimme voll schwebenden Schweigens“.  Das bedeute, wir sollten erkennen, dass wir Orte bräuchten, „in denen wir die Stimme voll schwebenden Schweigens überhaupt erst einmal heraushören können aus dem Lärm dieser Welt“. Ganz gegensätzlich dazu scheint das andere Bild vom Geist Gottes zu  sein: das Pfingstereignis. Gottes stürmischer Geist als treibende Kraft könne  auch in uns und durch uns Erstaunliches vollbringen. Immer wenn wir wieder neuen Schwung und echte Begeisterung in unserem Leben spüren und in unsere christlichen Gemeinden hineintragen, sei Pfingsten – also „überall dort, wo Menschen in der Sprache der Liebe aufeinander zugehen und einander verstehen“.

Für die angemessene festliche Musik sorgten Martin Seidl mit dem Kirchenchor Mariahilf und die Mariahilfer Bläser unter Leitung von Herrn Beck. Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl bedankte sich zum Schluss bei allen Mitwirkenden und Mitbetenden, besonders auch beim Rektor der Wallfahrtskirche und bei Herrn Dipl. Rel. Päd. Josef Duschl für die hervorragende Organisation.