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Hochfest der Geburt des Herrn

Die Festmesse am Weihnachtstag feierte um 10.00 Uhr Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl in der Wallfahrtskirche mit der Mariahilfer Kirchengemeinde.

Der Generalvikar machte sich in seiner Predigt Gedanken darüber, dass Weihnachten auch von Leuten gefeiert wird, die nicht an das Christkind glauben.  Doch er stellte fest, dass die Mariahilfer Kirchengemeinde zusammengekommen sei, weil sie glaube, dass Christus „der Retter, der Messias, der Herr“ ist und dass er „in unserer Mitte, in unseren Herzen“ geboren werden will.  Der Generalvikar erzählte auch von der ersten Krippenfeier des heiligen Franziskus im Jahre 1223 in Greccio. Damals fehlten Maria und Josef und auch das Kind in der Krippe.  Doch hinter der Krippe wurde die Hl. Eucharistie gefeiert, denn, so der Generalvikar, „Gott kommt zur Welt – und zwar immer wieder neu im Geheimnis der Eucharistie“ und er wolle „mit uns sein Leben, seinen Frieden, seine Freude teilen, damit wir diese hinaustragen zu den Menschen, die nur allzu oft Weihnachten ohne das Christuskind feiern wollen, die trotz vieler Lichter im Dunkeln wandeln und trotz Zentralheizung eine Herzenskälte verspüren, die nur die Liebe dieses göttlichen Kindes erhellen kann“. Zuletzt forderte der Generalvikar die Mariahilfer Kirchengemeinde dazu auf, sich ehrlich zu fragen: „Hat Christus Platz in meinem Herzen?“.

In seiner Schlussansprache vor dem Segen wies der Generalvikar nochmals darauf hin „dass wir durch die Geburt Jesu Christi in unserem armen Fleisch selber das göttliche Leben empfangen haben“.