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Hochfest der Geburt Johannes des Täufers – 35 Jahre Medjugorje (seit 24.6.1981)

Friedensrosenkranz in Mariahilf ob Passau

Im Juni vor einem Jahr feierte Papst Franziskus eine Hl. Messe im Stadion Koševo des geschichtsträchtigen und leidgeprüften Sarajewo. Er führte aus: „Frieden ist der Traum Gottes, Gottes Plan für die Menschheit, für die Geschichte und mit der ganzen Schöpfung. Es ist ein Plan, der immer auf Widerstand von Seiten des Menschen oder von Seiten des Bösen stößt. Auch in unserer Zeit kollidieren das Streben nach Frieden und der Einsatz, ihn aufzurichten, mit der Tatsache, dass in der Welt zahlreiche bewaffnete Konflikte im Gang sind. Es ist eine Art dritter Weltkrieg, der „stückweise“ geführt wird; und im Bereich der globalen Kommunikation nimmt man ein Klima des Krieges wahr. … Inmitten dieses Kriegsklimas erklingt das Wort Jesu im Evangelium wie ein Sonnenstrahl, der die Wolken durchbricht: Selig, die Frieden stiften (Mt 5,9). … Nie wieder Krieg!“- soweit der Papst.

Ein Weg zum Frieden ist sicher auch das Gebet um den Frieden – auch der seit Jahren in Passau und in Mariahilf gebetete Friedensrosenkranz heute am Hochfest der Geburt des Hl. Johannes des Täufers, der nach dem Besuch Mariens bei Elisabeth in deren Mutterleib vor Freude hüpfte (Patrozinium von Mariahilf ob Passau – vgl. Seitenaltar) und der bei der Taufe Jesu auf das Lamm Gottes hinwies (Darstellung am Hochaltar oben links). Es ist ein weltgeschichtlicher Tag an dem ganz genau vor 35 Jahren (24.6.81) bis heute Erscheinungen der Königin des Friedens in Medjugorje bezeugt werden. Und es ist auch für die Diözese Passau ein historischer Tag, hat doch die von Bischof Dr. Stefan Oster am 24. Mai 2016 (Maria, Hilfe der Christen) hier in der Wallfahrtskirche Mariahilf ausgerufene 1. Maria-Hilf-Woche der gesamten Diözese begonnen, zu der ebenfalls am heutigen Geburtsfest eine „Nightfever“ – Feier mit dem Diözesanbischof im Dom St. Stephan stattfindet, bei der Musiker Paddy Kelly ein Glaubenszeugnis gibt (Paddy war mit der berühmten Kelly Family, Nordirland  schon mehrfach in Medjugorje und wirkte vor vielen Tausenden Jugendlichen aus aller Welt mit (Jugendfestival) . Und nicht zuletzt ist heute auch ein besonders wertvoller Tag für den Pauliner-Orden, da im Anschluss an einen weiteren Rosenkranz 6 von 9 neu geweihten Pauliner Priester ihre Nachprimiz in dieser Passauer Wallfahrtsstätte feierten, zu der alle eingeladen waren und auch den Einzelsegen erhielten. Es zelebrierte Wallfahrtsleiter Pater Paul im Messgewand der Königin des Friedens (von den Maristen, Passau), wie im Vorjahr Generalvikar Prälat Dr. Klaus Metzl.

Der Pfarrer von Medjugorje Marinko Šakota sagte im Vorjahr: „Aus heutiger Sicht fragen wir uns, ob das Hochfest Johannes des Täufers einfach nur Tag Eins des Phänomens Medjugorje war, oder ob sich hinter diesem Datum eine tiefere Bedeutung verbirgt. Im Hinblick auf alles, was in all diesen Jahren geschehen ist, ist es unwahrscheinlich, dass die Gospa nur zufällig genau an diesem Tag erschienen ist (24.6.81). Wenn wir die Botschaft vom 25. Februar 1996 in Betracht ziehen, in der es heißt: -“Heute rufe ich euch zur Umkehr auf, das ist die wichtigste Botschaft, die ich hier gegeben habe“-, dann ist es unmöglich die Kontaktstelle zwischen dem (heutigen) Hochfest der Geburt des Täufers und dem Programm der Gospa nicht zu bemerken“ (Heft 117 – 2. Quartal 2015 Wien S. 4).

Mit dem Lied „Gottheit tief verborgen“ setzte Pater Paul das Allerheiligste zur Anbetung aus, was die Königin des Friedens schon in der 3. Wochenbotschaft vom 15.3.1984 (also vor 32 Jahren) erbat, und betete – Stellen der Hl. Schrift betrachtend – den Friedensrosenkranz vor. Vor jedem Gesetz (Friede im eigenen Herzen, in den Familien, der Kirche, dem Volk und der ganzen Welt) wurde noch eine kurze passende Botschaft der Gospa vorgetragen und danach sangen alle Gläubigen eine Strophe der weltweit bekannten Medjugorje-Hymne. Nach dem gemeinsamen Schlussgebet weihten sich alle dem Heiligsten Herz Jesu und dem Unbefleckten Herzen Mariens (Monat Juni). Nach dem Eucharistischen Schlusssegen und der Einsetzung (Lied: Sakrament der Liebe Gottes) erklang von Herzen das allen Medjugorje-Pilgern – auch international – bestens bekannte Lied „Gospa majka moja – Maria meine Mutter“.

Dankesworte an die Pauliner und an die von nah und fern gekommenen Gläubigen (z.B. auch Pilger, die erst in der Woche nach Pfingsten am Weltwallfahrtsort weilten) rundeten die Gebetsstunde ab, sagt doch die Königin des Friedens vielleicht schon morgen zum Jahrestag (25. Juni) wieder: „Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid“.  (Den Bildern sind einige Impressionen aus dem Weltwallfahrtsort beigefügt).

H. Fritsch 29.6.2016 – Hochfest Peter und Paul