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Hochfest „Maria, Schutzfrau Bayerns“

Am Hochfest „Maria, Schutzfrau Bayerns“ feierte Pater Paul um 10.00 Uhr in der Wallfahrtskirche einen besonders feierlichen Gottesdienst zu Ehren der Mutter Gottes. Musikalisch begleitet wurde diese Feier mit der Münchner Liebfrauenmesse von Joseph Haas.

In seiner Statio umriss Pater Paul kurz den Ursprung des Hochfestes „Maria Schutzfrau Bayerns“, um abschließend festzustellen, dass Maria uns auf unserem Weg begleite, damit wir nicht müde würden, ihrem Sohn nachzufolgen.

Zu Beginn seiner Predigt erklärte Pater Paul, dass es 683 Marienheiligtümer in Deutschland (Kunstführer „Die deutschen Wallfahrtsorte“) gebe, die ein Zeugnis dafür seien, wie anerkannt und geschätzt Maria früher war: Man vertraute ihr und ihrer Fürsprache. Vielerorts habe sich das leider geändert. Diese große Verehrung, so heißt es, würden heute die geistigen Strömungen verhindern, und die religiöse Lage sei wegen der starken Erschütterungen, Spaltung, Zerrissenheit und Verödung des Glaubenslebens schwierig. Doch für uns Glaubende – so Pater Paul – gebe es einen Lichtblick: Maria, die Mutter Gottes; sie sei unser Beistand, sei ganz und gar gut, sie könne man ohne Befangenheit ansprechen, sie habe für uns Zeit, ihr sei unser Anliegen wichtig und sie helfe uns. Die Wirksamkeit ihrer Fürbitte beweise das Evangelium über die Hochzeit zu Kana, wo sie sich „bei Jesus zur Sprecherin für menschliche Anliegen machte“. Bei diesem Anlass habe uns Maria „einen Satz auf den Weg in die Zukunft“ mitgegeben: „Was er euch sagt, das tut.“. Maria sei also für uns „ein Licht, auf das wir schauen können, das nicht blendet, sondern das wärmt und vor allem erhellt“. Auch unsere Zeit benötige Marias Hilfe. Denn Maria wolle uns aus dem Einflussbereich des Bösen herausreißen und in die Gegenwart Gottes stellen. Zum Schluss seiner Predigt forderte Pater Paul alle auf, an diesem Festtag Maria das Versprechen zu geben, das Leben so zu gestalten, „dass es der Hochachtung ihr gegenüber immer besser entspricht: Mein ganzes Sein, o Mutter, soll Gott zur Verfügung stehen.“

Vor dem Segen ehrte Pater Paul Ministranten und zwei Mädchen der Schola für ihren Dienst in der Wallfahrtskirche Mariahilf mit jeweils einer Urkunde und einem Geschenk:

für 1 Jahr: Bruno Giefing

für 3 Jahre: Johannes van Eyk

für 5 Jahre: Bastian Butz, Lukas Grimm und Julian Grimm

für 6 Jahre: Matthias Stübinger und Nils Giefing

für 8 Jahre: Konstantin Grimm

für 10 Jahre: Andreas Schauer

Einige Ministranten werden für ihren Dienst später noch geehrt:

für 1 Jahr: David Kopec

für 2 Jahre: Elias Schubert

für 3 Jahre: Linus Kopec

für 8 Jahre: Franz-Josef Huber

für 9 Jahre: Vincent Butz und Vinzenz Huber

Für 5 Jahre Schola: Emma Giefing und Zita Jungwirth