Jahreswende: Eucharistische Anbetung und Mitternachtsmette

Während draußen schon die Böller krachten, zog es einige Gläubige in die Wallfahrtskirche, wo ab 23.00 Uhr das Allerheiligste zur Anbetung  ausgesetzt war. Nach und nach fanden sich immer mehr Gläubige ein. Gemeinsam wurde der Rosenkranz gebetet und Pater Beniamin erteilte zum Schluss mit dem Allerheiligsten den Segen.

Als dann die Glocken das neue Jahr einläuteten,  begann in der Wallfahrtskirche der erste Gottesdienst 2012. Diese Mitternachtsmette feierte Pater Beniamin in Konzelebration mit Pater Mirko und Pater Eusebius zu Ehren der Gottesmutter.
Auch als Thema der Predigt wählte Pater Eusebius Maria, deren Hochfest am ersten Tag eines jeden neuen Jahres gefeiert wird. Damit führe Maria den Reigen aller Heiligen im Himmel an. Pater Eusebius sprach nochmals das Wunder von Bethlehem an, aber auch die Schwierigkeiten, mit denen die Hl. Familie konfrontiert wurde, bei denen sie aber immer den Beistand Gottes spürten. Im weiteren Verlauf seiner Predigt klärte er die Frage nach der Notwendigkeit dieser Schwierigkeiten für Maria und Joseph und bewies an Beispielen die Übertragbarkeit der Erklärung auch auf die heutige Zeit. Pater Eusebius schloss seine Predigt mit dem Versprechen Gottes aus dem Buch Jesaja: „Wenn du durchs Wasser schreitest, bin ich bei dir, wenn durch Ströme, dann reißen sie dich nicht fort. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt, keine Flamme wird dich verbrennen. Denn ich, der Herr, bin dein Gott, ich, der Heilige Israels, bin dein Retter.“

Nach dem Gottesdienst lud Pater Beniamin alle Kirchenbesucher in die Sakristei zu einem Umtrunk ein.