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Karfreitag

Pater Sebastian leitete die Zeremonien am Karfreitag ab 15.00 Uhr in der voll besetzten Wallfahrtskirche. Ihm zur Seite stand Pater Paul.

Viele Gläubige versammelten sich um 15.00 Uhr, der Todesstunde des Herrn, in der Wallfahrtskirche. Zu Beginn des von Stille geprägten Gottesdienstes warf sich Hautzelebrant Pater Sebastian, wie es die Karfreitagsliturgie vorschreibt, zu Füßen des Altars nieder, wo er einige Minuten betend verweilte. Nach den beiden Lesungen sang der Chor unter Leitung von Frau Erner a cappella die Leidensgeschichte.

Pater Sebastian hielt seine Ansprache über die unterschiedliche Bedeutung von „Er ist für mich/uns gestorben“. Er nannte das, was damit für die Menschen ausgedrückt werden solle, Karfreitagssituationen wie Enttäuschung, Einsamkeit, Angst, Tod… Solche Gefühle hätten auch die Menschen der Passionsgeschichte durchlebt. In Bezug auf Jesu Erlösungstat am Kreuz erhalte der Satz aber eine andere Wertigkeit. Jesus kenne alle unsere Probleme und lasse uns nicht allein damit.

Bei der Kreuzverehrung legten viele Gläubige Blumen zu Füßen des Kreuzes nieder, die für einen prachtvollen österlichen Schmuck gedacht waren. Zum Schluss der Feierlichkeiten stellte Pater Sebastian das Allerheiligste über das Grab Christi, das am Freitag noch bis 21.00 Uhr und am Karsamstag bis 12.00 Uhr verehrt werden konnte.