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Mariä Empfängnis

Pater Paul feierte in der Wallfahrtskirche am Freitag um 19.00 Uhr, dem Hochfest Mariä Empfängnis, mit der Mariahilfer Kirchengemeinde einen feierlichen Gottesdienst.

Die Abendmesse am „Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria“ zelebrierte Pater Paul zu Ehren der Gottesmutter. Kirchenmusikerin Eugenie Erner begleitete den Gottesdienst an der Orgel.

Die Wallfahrtskirche war gut gefüllt, vermutlich auch, weil  dieser Ehrentag der Gottesmutter in Österreich als Feiertag begangen wird. Zu Beginn seiner Predigt klärte Pater Paul den Begriff „Erbsünde“ als „Neigung zur Sünde“. Danach erläuterte er zwei wichtige Aspekte dieses Mariendogmas. Maria als die von Gott Auserwählte sei von Gott von dieser Neigung verschont geblieben, doch Marias eigentliche Leistung bestünde in ihrem Ja zu Gottes Plan. Der zweite Aspekt bezog sich auf uns alle, dass wir diese Neigung zur Sünde von uns weisen müssten, dann würde Gott auch uns beistehen, „das Unvollkommene, das wir begonnen haben, zu vollenden“. Weiter führte Pater Paul aus, dass Maria zwar die Auserwählte Gottes war, aber sich trotzdem mit Problemen schlimmster Art konfrontiert sehen musste – wie  die Verurteilung ihres Sohnes und die Vollstreckung des Urteils. Doch sie sei im Vertrauen auf Gott zu ihrem Ja gestanden.