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Marias Aufnahme in den Himmel

Pater Paul feierte in Konzelebration mit Pfarrer Dr. Emil Valasek am Hochfest „Mariä Aufnahme in den Himmel“ einen feierlichen Gottesdienst mit Kräutersegnung.

Die Wallfahrtskirche duftete nach den mitgebrachten Kräutern und dem Kräuter-Kirchenschmuck.  Pater Paul begrüßte die Gottesdienstbesucher und führte in das Thema der Hl. Messe ein: Was Gott anfange, das führe er auch zur Vollendung, deshalb beginne Marias Leben bei Gott und finde auch seine Vollendung in Gott. Die belebende und heilende Kraft der Kräuter seien Ausdruck der Lebensfülle der Schöpfung wie auch Zeichen der Hoffnung.

Anschließend segnete Pater Paul die Kräuter mit den Worten: „Herr, unser Gott, du hast Maria über alle Geschöpfe erhoben und sie in den Himmel aufgenommen. An ihrem Fest danken wir dir für alle Wunder deiner Schöpfung. Durch die Heilkräuter und Blumen schenkst du uns Gesundheit und Freude. Segne diese Kräuter und Blumen. Sie erinnern uns an deine Herrlichkeit und an den Reichtum deines Lebens. Schenke uns auf die Fürsprache Mariens dein Heil! Lass uns zur ewigen Gemeinschaft mit dir gelangen und dereinst einstimmen in das Lob der ganzen Schöpfung, die dich preist durch deinen Sohn Jesus Christus heute und in Ewigkeit. Amen.“.

In seiner Predigt führte Pater Paul die Bedeutung des Hochfestes „Mariä Aufnahme in den Himmel“ weiter aus. Jesus, so heißt es in der Bibel, sei als der Erste der Entschlafenen von den Toten auferweckt worden, und ihm würden alle folgen, die an ihn glauben. Maria habe als Erste nach ihrem Sohn diese Herrlichkeit empfangen. Am Beispiel des Evangeliumsthemas von Mariä Heimsuchung erklärte Pater Paul,  dass Maria immer auf Gott hinweise, der sich „liebend und erbarmend“ den Menschen zuwende. Jeder könne sich unter den Schutz Mariens stellen und um ihre Fürsprache bei Gott bitten. Doch Gott wolle durch uns auch „anderen Menschen helfen, andere aufrichten und v. a. retten“.

Vor dem Segen richtete Pater Paul Dankesworte an alle, die bei der Kräuteraktion beteiligt waren, besonders bei der Familie Feldschmid und auch bei den Spendern und den Käufern der Kräuter. Zuletzt noch bedankte er sich bei den Musikern und dem Kirchenchor unter Leitung von Frau Erner, die auch wieder mit ihrem Saxophonspiel begeisterte.