Sie befinden sich aktuell auf: (de) Home > Aktuelles > Nachprimiz der Neupriester des Paulinerordens
Nachprimiz der Neupriester des Paulinerordens

Vier Pauliner-Primizianten aus Tschenstochau feierten während der Abendmesse am Hochfest der Geburt des hl. Johannes des Täufers in der Wallfahrtskirche eine feierliche Nachprimiz.

Nach dem Rosenkranz, der traditionell für die Primizianten gebetet wurde, begann die Feier zum Hochfest der Geburt des hl. Johannes des Täufers. Als Hauptzelebrant fungierte Pater Paul. Er begrüßte alle Kirchenbesucher und besonders seine neuen Mitbrüder im Priesteramt, die er einzeln vorstellte:

Pater  Łukasz Flader,

Pater Łukasz Kręgiel,

Pater Grzegorz Oskwarek,

Pater Bartłomiej Maziarka.

Diese Primizianten sind am 25. Mai vom Tschenstochauer Metropoliten, Erzbischof Wacław Depo, zu Priestern geweiht worden. Pater Paul erklärte, dass die Hl. Messe in der Wallfahrtskirche ein Dankgottesdienst der Neupriester für  ihre Berufung und gleichzeitig ein Bittgottesdienst für die Berufung aller Christen und auch für die Berufung junger Männer und Frauen in geistliche Berufe sei.  Die besondere Berufung des hl. Johannes des Täufers war Thema der Predigt von Pater Paul.  Gott habe den Heiligen schon im Mutterleib berufen, und auch uns und besonders die Neupriester kenne Gott schon von Anfang an, und er würde uns nicht alleine lassen, sondern uns begleiten und uns die richtigen Worte eingeben. Denn Gott wolle verkündet werden. Das gelte für Priester und genauso für jeden von uns. Wesentlich sei es, nicht eigene Vorstellungen, sondern – wie beim hl. Johannes und den Propheten – Gottes Wort weiterzugeben. Dabei könne man kein komfortables Leben und Ruhm auf Erden erwarten, denn Ziel sei, nicht vor den Menschen, sondern vor Gott groß zu sein. Genauso wie der hl. Johannes sollten auch wir durch unser Verhalten, durch unser Leben deutlich machen, dass nach unserem Leben die Begegnung mit Christus folgt.

Bevor der Primizsegen erteilt wurde, ergriff Primiziant Pater Łukasz Flader das Wort, das Pater Paul für die anwesende Kirchengemeinde übersetzte. Pater Łukasz bedankte sich bei Gott, seinen Passauer Mitbrüdern und bei allen anwesenden Gläubigen für die Einladung und die Mitfeier. Er schloss seine Ansprache mit dem Wunsch, der liebe Gott und die Mutter Maria mögen alle „segnen und in Liebe umarmen“.

Die Segensgebete sprach Pater Bartholomäus Maziarka in deutscher Sprache, und dann erhielten die Gläubigen den Primizsegen der Neupriester. Anschließend konnte sich jeder von jedem Primizianten den Einzelprimizsegen spenden lassen.

Für die feierliche musikalische Gestaltung der Nachprimiz war Herr Felix Sobala verantwortlich.